08.04.2016, 15:26 Uhr

Ambitionierter Spielplan am Tiroler Landestheater für die Saison 2016/17

Neuer Spielplan: Angelico, Valga, Alexandridis, Krauß, Wolff, Reitmeier

Intendant Johannes Reitmeier verhandelt über seine Vertragsverlängerung

INNSBRUCK. Seinen fünften Spielplan präsentierte der Intendant des Tiroler Landestheaters, Johannes Reitmeier mit seiner Führungsmannschaft. "Die erfolgreiche Arbeit wird weitergeführt, es war eine schöne Aufgabe mit meinem ambitionierten Team diesen Spielplan zu erarbeiten", lobte Reitmeier eingangs. Dieser ist derzeit mit Stadt und Land in Verhandlungen wegen seiner Vertragsverlängerung. Er äußerte sich sehr optimistisch, hier Einigung zu finden.
"Theater sollte eine Insel vom Alltag sein und in Innsbruck ist das Tiroler Landestheater eine unverzichtbare Einrichtung für die kulturinteressierten Menschen im Land", sagte Kulturlandesrätin Beate Palfrader. Für Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz- Plörer ist das Tiroler Landestheater ein "unverzichtbarer Teil der Stadt, der die Menschen durch das vielfältige und qualitative Kulturangebot anzieht".

Oper, Schauspiel, Tanz

Die Schwerpunkte im Opernbereich sind Verdi (Ein Maskenball), Mozart (Le nozze di Figaro) – diese Oper wird der ehemalige Intendant Dominique Mentha inszenieren – oder die Saisoneröffnung mit Antonín Dvořáks "Rusalka". Ein spannendes Projekt wird die Vertonung von Franz Kranewitters "Totentanz" durch Kenneth Winkler.
Im Schauspiel steht die Auseinandersetzung mit dem Thema Migration im Vordergrund. Als Highlights stehen Kafkas "Der Prozess" und Shakespeares "Der Sturm" genauso am Programm wie Hübners "Frau Müller muss weg".
Der erfolgreiche Bereich des Tanztheaters wird auch heuer wieder tolle Produktionen bieten. So gastieren Arbeiten der Choreographen-Stars Uwe Scholz und Jiří Kylián in Innsbruck, Enrique Gasa Valga wird "Mayerling" inszenieren.
Die Gluck-Oper "Orphée et Euridyce" inszeniert Valga als Kombination aus Oper und Tanz.
Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck setzt mit Chefdirigent Francesco Angelico den Beethovenschwerpunkt mit den Symphonien 2, 3, 6, 8 fort, hat aber auch etliche andere Feinheiten am Programm.

Gute Auslastung

Der neue kaufmännische Direktor Markus Lutz konnte über eine erfolgreiche Saison berichten. So hat das TLT 8.200 Abonnenten und in 600 Vorstellungen haben 190.000 Besucher Karten gekauft. Was einer Auslastung von 87 Prozent entspricht.


Den neuen Spielplan finden Sie hier zum Herunterladen:
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