22.06.2016, 12:01 Uhr

Drei Teams jubelten im Bezirk Imst

In der Fußballsaison 2015/2016 ging`s zuweilen durchaus hart zur Sache. (Foto: Peter Leitner)
Stams, Imst II und Nassereith schafften den Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse. René Prantl war in der Tiroler Liga die Torfabrik.

IMST (pele). Das Spielgerät ruht im Tiroler Fußball-Unterhaus. Während es für Trainer und sportliche Leiter nun darum geht, am jeweiligen Kader für die nächste Spielzeit zu basteln, haben die Kicker selbst eine kurze Pause. Spätestens Anfang Juli geht`s in praktisch allen Vereinen schon wieder mit dem Training los. Quer durch die Ligen werfen die BEZIRKSBLÄTTER einen Blick auf die zu Ende gegangene Saison 2015/2016.

Tiroler Liga: Der SC Sparkasse FMZ Imst präsentierte sich vor der Saison runderneuert. Königstransfer war zweifelsohne die Rückholaktion von Goalgetter René Prantl aus Wattens. Ein Platz unter den Top fünf sollte es nach den Zielvorgaben der Vereinsführung werden. Nach der Herbstsaison schaute es mit Rang drei in der Zwischenwertung noch gut aus. Doch dann rumpelte es im Verein. Plötzlich war Trainer Stefan Pult, der nie einen Draht zur Mannschaft gefunden hatte, weg. Mit Patrick Höllrigl und Marco Klingenschmid verabschiedeten sich zwei Leistungsträger in Richtung Schönwies. In der Rückrunde kamen die Imster nur noch auf den zwölften Rang, mussten sich in der Endabrechnung mit Rang neun begnügen. Enttäuschend! Ein Titel blieb trotzdem in Imst: Prantl traf 30 Mal. Damit wurde er überlegen Torschützenkönig.

Die SPG Mötz/Silz lag nach einem überzeugenden Herbstdurchgang auf Rang zehn. Wurde dann aber doch noch in den Abstiegskampf verwickelt. Dank starker Auftritte – vor allem auch von Miroslav Rikanovic und Oleg Weber – wurde die Klasse letztlich aber gehalten. Damit kickt die SPG jetzt seit schon fünf Jahren in der Tiroler Liga.

Landesliga: Die SPG Pitztal hatte als Aufsteiger von Beginn an einen schweren Stand. Die Truppe von Josef Deutschmann präsentierte sich stets als Mannschaft, in der jeder für jeden kämpfte. So wurde das ausgegebene Ziel Klassenerhalt letztlich verdient erreicht.

Gebietsliga West: In der Gebietsliga tummelten sich mit Längenfeld, Haiming, Roppen/Karres, Umhausen und Tarrenz gleich fünf Teams aus dem Bezirk Imst. Längenfeld hatte sogar lange Zeit Aufstiegschancen. Am Ende ging der Truppe von Ralf Rimml aber etwas die Luft aus. So belegten die aufgezählten Mannschaften die Ränge vier, fünf, sechs und sieben. Tarrenz sprang als Elfter dem Abstiegsgespenst gerade noch von der Schaufel.

Bezirksliga West: In der Bezirksliga schaffte die TS Stams mit Rang zwei hinter der SPG Arlberg den Aufstieg in die Gebietsliga. Eine der Hauptgaranten für viele Siege der Oberländer war Ergün Pece, der nicht weniger als 29 Tore erzielte. Der SK Rietz spielte eine gute Rolle und landete auf dem überraschenden dritten Tabellenrang. Direkt vor den punktgleichen Oetzern, die sich als Aufsteiger in der Bezirksliga schnell zurecht fanden. Enttäuschend verlief die Saison für Sölden. Die Ötztaler holten nur zehn Zähler, müssen in die 1. Klasse absteigen.

1. Klasse West: Die Imster Fans jubelten heuer vor allem über ihre Zweier, die in der letzten Runde noch den Aufstieg in die Bezirksliga schaffte. Sautens gelang mit Hängen und Würgen der Klassenerhalt. Längenfeld II muss in die 2. Klasse runter.

2. Klasse:

In der zweiten Klasse Mitte belegte die SPG Mieminger Plateau den dritten Rang. Die Zweier von Mötz/Silz landete auf dem 14. und letzten Platz. In der zweiten Klasse West freute sich Nassereith hingegen über den souveränen Meistertitel. Der Vorsprung auf das zweitplatzierte Pitztal II beträgt satte neun Zähler. Bleiben die Ränge sechs für St. Leonhard und 13 für Haiming II.
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