16.09.2016, 14:49 Uhr

Antrittsbesuch des neuen ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä bei LH Platter

ÖBB Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä überreicht Landeshauptmann Günther Platter die Green-Points Urkunde für die fleißigen Bahnfahrer beim Land Tirol. (Foto: Land Tirol/Ennemoser)

Beim Antrittsbesuch des neuen ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä bei Landeshauptmann Günther Platter wurden verschiedene Themen in Bezug auf ÖBB und Land Tirol besprochen.

TIROL. Der Antrittsbesuch des neuen ÖBB-Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä bei Landeshauptmann Günther Platter fand am 16. September im Tiroler Landhaus in Innsbruck statt. Die Themen beim Antrittsgespräch waren unter anderem er Ausbau der Rollenden Landstraße, der Start für die Umweltverträglichkeitserklärung für die Strecke Kundl/Radfeld bis Schaftenau und der integrierte Taktfahrplan.

Green Points - die Umweltinitiative der ÖBB

Green Points - ist eine Umweltinitiative der Österreichischen Bundesbahnen. Mit dem Sammeln von Punkten pro gefahrenem Bahnkilometer unterstützen Bahnkunden verschiedene Umweltprojekte. Eines davon ist die Initiative "Wir pflanzen uns einen Wald im Karwendel." Dieses Umweltprojekt soll dabei helfen, den Wald in Tirol aufzuforsten und den Artenreichtum zu sichern und auszubauen. Das Waldgebiet liegt oberhalb der Karwendelbahn. Bedienstete des Landes Tirol haben im vergangenen Jahr bei Dienstreisen 260.864 Green Points gesammelt

Ausbau der Rollenden Landstraße

Durch das Inkrafttreten des sektoralen Fahrverbots am 1. November gewinnt die Rollende Landstraße (ROLA) an Bedeutung. Daher werden die Kapazitäten der ROLA ab erstem November weiter ausgebaut.
  • Strecke Wörgl-Brennersee: Hier wird die ROLA-Kapazität von 15 auf 19 Zugpaare pro Tag erhöht.
  • ROLA Wörgl-Trento: Bei dieser Strecke sind derzeit noch Kapazitäten frei. Im Bedarfsfall können diese noch um ein weiteres Zugpaar rasch erhöht werden.

Ausbau der Strecke von Kundl/Radfeld nach Deutschland

Anfang 2017 beginnt die Erstellung der Umweltverträglichkeitserklärung für die Fortsetzung der Unterinntaltrasse im neuen Streckenabschnitt von Kundl/Radfeld bis Schaftenau. Parallel laufen auch Planungen für eine Weiterführung der Strecke von Schaftenau bis ins deutsche Inntal. Hierzu werden erste Korridorstudien im Herbst 2016 vorliegen.

Zusätzlicher Halt im Unterinntal

Ab Dezember ändert sich der Fahrplan. Im Fernverkehr wird der Railjet stündlich zwischen Innsbruck, Wörgl, Landeck und Wien bzw. Feldkirch verkehren. Die Orte Jenbach, Kufstein, Imst, Ötztal, St. Anton und Langen am Arlberg werden alle zwei Stunden angefahren.

Österreichische Bundesbahnen/ÖBB

In Tirol beschäftigen die ÖBB mehr als 3.000 MitarbeiterInnen. Rund 110.000 Menschen nutzen täglich ein Transportmittel der ÖBB (Zug oder Postbus) für ihre Fahrt in die Arbeit, zur Schule oder ins Wochenende. Die ÖBB befördern jährlich mehr als 16 Millionen Tonnen Güter. Mit einem Investitionsvolumen von 2,8 Milliarden Euro tragen die ÖBB wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung in Tirol und damit zu mehr Beschäftigung bei.
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