16.08.2016, 09:33 Uhr

Flucht: Situation hat sich entschärft

Stadtrat Franz Gruber ist fürs Flüchtlingswesen verantwortlich.

Im Feber mussten noch viele Flüchtlinge vom Verteilerzentrum verwiesen werden, weil es keinen Platz gab. Einzelne landeten sogar mit ihren Kleinkindern auf der Straße. Heute ist die Lage entspannter.

INNSBRUCK. Um die dreißig Flüchtlingsunterkünfte gibt es in Innsbruck, in denen um die 1.900 Menschen leben. Im Februar war die Situation in der Stadt nocht angespannt: Die Menschen auf der Flucht hatten keine Unterkünfte, die Verteilung lief chaotisch ab. "Jetzt hat es sich eingependelt", weiß der für Flüchtlingswesen verantwortliche Stadtrat Franz Gruber (ÖVP). Alle 1.900 Flüchtlinge sind untergebracht. "Damit haben wir unsere Quote erfüllt", unterstreicht er.


4 Mio. Euro für Integration

Zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte die im letzten halben Jahr in Kritik gerieten – Tennishalle am Paschbergweg, Traglufthalle in Mühlau – werden abgerissen oder stehen leer. "Alle Parteien in der Stadtregierung sind gegen Großunterkünfte. Hoffentlich muss die Traglufthalle nie in Betrieb gesetzt werden", sieht Gruber hoffnungsvoll in die Zukunft. Auch legt man noch mehr Fokus, auch finanziell, auf das Thema Sicherheit: Das kürzlich mit Stadt und Land geschnürte und 4 Mio. schwere Sicherheitspaket soll für 24-h-Security, Deutschkurse und andere Integrationsmaßnahmen bereitgestellt werden. "In der Wertevermittlung will die Stadt ihr eigenes Format aufsetzen", verrät er im STADTBLATT-Gespräch.
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