10.05.2016, 15:25 Uhr

Trojaner-Warnung - UPS-Mail

Derzeit sind wieder vermehrt Mails mit Trojanern unterwegs. Mit diesen Programmen erhalten Cyberkriminelle Zugang zu fremden Rechnern.

TIROL. Immer wieder finden sich Mails von bekannten Firmen im Postfach des Mail-Programms. Aber nicht immer stammen diese tatsächlich von den Firmen. Aktuell macht eine gefälschte Mail von UPS die Runde: Mit einem Klick lädt man sich einen Trojaner auf den eigenen Computer.

Die Nachricht unterscheidet sich kaum von Original-Nachrichten

Die E-Mail-Nachricht sieht den Nachrichten von UPS sehr ähnlich. Sie enthält sogar das Logo von UPS. Auch der Inhalt klingt richtig. Einzig die Fehler bei den Umlauten fällt auf. Auch die E-Mail-Adresse schaut zunächst aus, als wäre sie von UPS - United Parcel Service. Dahinter verstecken sich Mail-Adressen wie mehmetali@araboglumetal.com.tr.

Hier die Nachricht im Wortlaut
Diese Nachricht wird Ihnen im Auftrag von Koi Discount GmbH zugesandt, um Sie dar"uber zu informieren, dass die folgenden elektronischen Versandinformationen an UPS "ubertragen wurden. Das/die physische(n) Paket(e) ist/sind m"oglicherweise noch nicht zum Versand an UPS "ubergeben worden. Wenn Sie den tats"achlichen Transportstatus Ihrer Sendung "uberpr"ufen m"ochten, klicken Sie auf den Link zur Sendungsverfolgung unten.

Anschließend wird man aufgefordert den Button "Status ermitteln" zu klicken.

Wenn man auf Status ermitteln geklickt hat

Wenn man auf den Button "Status ermitteln" klickt, wird eine Datei - der vermutete UPS-Versandschein - heruntergeladen. Bei der Datei handelt es sich um eine schädliche Software - einen sogenannten Trojaner. Diese Programme installieren sich auf fremden Computern. Damit haben Internetbetrüger Zugriff auf fremde Rechner und deren Daten oder sie fügen den Computern Schäden zu um Geld zu erpressen.

Wie kann man sich schützen

  • Auf keinen Fall verdächtige Mails oder Anhänge (zip, exe, pdf) öffnen
  • Auf keinen Fall verdächtige Links anklicken
  • Downloads sofort abbrechen
  • Zahlungsaufforderungen auf keinem Fall nachgehen
  • Kontrollieren von Kontoauszügen auf unerwartete Abbuchungen
  • Verwenden von Virenscannern auf dem neuesten Stand
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