11.07.2016, 15:17 Uhr

Museum, Galerie, Archiv und vieles mehr

Ein ausgewachsener Höhlenbär wurde immerhin 2,5 Meter lang und hatte eine Schulterhöhe von ca. 1,4 Metern; die Nachbildung ist zu sehen im Museum St. Johann. (Foto: Museum St. Johann)

Das Museum im Riester'schen Priesterhaus dokumentiert die geschichtliche Entwicklung von St. Johann.

ST. JOHANN. Der Museums- und Kulturverein St. Johann in Tirol wurde 1997 im kulturellen Auftrag der Gemeinde gegründet, um das Museum, die Galerie und das Archiv der Marktgemeinde St. Johann zu betreuen. Neben diesen Aufgaben erforschen verschiedene Arbeitsgruppen heimatkundliche und historische Themenbereiche, zum Beispiel traditionelle Mundartausdrücke, Reime und Redensarten (www.sainihanserisch.at)

Historische Gebäude

Das Museum befindet sich am Ende der Fußgängerzone gleich hinter der barocken Dekanatspfarrkirche in zwei besonders geschichtsträchtigen Häusern.
Das Hauptgebäude aus dem 18. Jahrhundert war einst eine Besserungsanstalt für Priester mit sündigem Lebenswandel. Im 19. Jahrhundert diente das Haus als Volksschule und Gemeindeamt sowie als Heimstätte für zahlreiche andere kommunale Einrichtungen, bis es grundlegend restauriert und 1994 als Museum, Galerie und Archiv der Marktgemeinde St. Johann in Tirol eröffnet wurde.
Neben dem Museum steht das so genannte "Waschhäusl", das durch einen großen Kellerraum unterirdisch mit dem Hauptgebäude verbunden wurde. Hier wird der Ausstellungsschwerpunkt  "felsenreich - Mythos und Erlebnis Kaisergebirge"  präsentiert.

Aktuell in der Galerie

Peter Thaler (1891 – 1978) prägte ein halbes Jahrhundert lang das kulturelle Leben in St. Johann. Als Maler porträtierte er zahlreiche Persönlichkeiten des Ortes, und seine Fresken schmücken mehrere Gebäude in St. Johann und Umgebung. In der St. Johanner Volksbühne war er die treibende Kraft als Obmann, Spielleiter, Kulissenmaler, Maskenbildner und Autor mehrerer Stücke.
In der Galerie des Museums werden Landschafts- und Historienbilder von Peter Thaler gezeigt.

W-Lan und QR-Codes

Das Museum St. Johann ist mit W-Lan ausgestattet, und an den Wänden wurden bei den einzelnen Ausstellungsthemen QR-Codes angebracht. Die Besucherinnen und Besucher können über diese QR-Codes Audiodateien mit ihrem Smartphone abrufen. Je nach Spracheinstellung des Handys hört man dann Erklärungen in Deutsch oder Englisch. Weitere Sprachen sind für die kommende Museums-Saison vorgesehen.

Öffnungszeiten: Di. bis Sa. 10 - 12 Uhr und Do. 16 – 18 Uhr.
Preise: Erwachsene 2,50 € (ermäßigt 2 €), Jugendliche ab 14 Jahre 2 € (ermäßigt 1,50 €), Kinder bis 14 Jahre sind gratis.
Infos: www.museum1.at/
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