11.07.2016, 14:19 Uhr

Museum Kitzbühel – Sammlung Alfons Walde

Das Museum Kitzbühel zeigt auf 250 m² den Künstler Alfons Walde. (Foto: Museum Kitzbühel)

Im Museum Kitzbühel, in der Hinterstadt 32, kann man im Sommer einiges über den Winter und den Wintersport lernen.

KITZBÜHEL. Die Sammlung Alfons Walde und die Ausstellung zum historischen Kitzbühel bieten einen spannenden Einblick in die Kunst, Kultur und Geschichte der Region - zurück bis etwa 1300 vor Christus. Außerdem kann man bei einem Blick über die Dächer Kitzbühels eine besondere Perspektive auf die Bezirkshauptstadt kennenlernen.

Neben Wintersportarten wie Rodeln, Bob fahren oder Eislauf ist es vor allem der Schirennsport, der in Kitzbühel gepflegt wird. Die ersten Tiroler Schimeisterschaften finden 1905 statt, das erste Hahenkammrennen Anfang der 30er Jahre. Wintersportgeräte, Originalfotografien und historisches Filmmaterial erinnern an diese heroische Zeit des Kitzbüheler Fremdenverkehrs.
Alfons Walde (1891-1958) hat mit Gemälden wie „Almen im Schnee“, „Auracher Kirchl“, oder „Aufstieg“ das Bild Tirols als verschneites Bergland, das zu aktiver sportlicher Betätigung herausfordert, wesentlich mitgeprägt. Das Museum Kitzbühel zeigt mit ausgewählten Hauptwerken, Autografen, Fotografien und Entwürfen auf 250 m² den Maler, Architekten, Grafiker und Verleger Alfons Walde.
Die aktuelle Sonderausstellung „Waldes Zeitgenossen – Malerei und Grafik der klassischen Moderne in Tirol“ zeigt vielfältige Überschneidungen Waldes Werk mit seinen Tiroler Künstlerkollegen. Als Maler des Schnees ging ihm Max von Esterle voraus, während er in der Monumentalisierung der Form wichtige Anregungen durch Albin Egger-Lienz erhielt. Von 21. Juli bis 15. September finden jeden Donnerstag um 18 Uhr Führungen durch die Ausstellung und die Sammlung Walde statt.
Das Museum ist Di. bis Fr. von 10 – 13 Uhr und Sa. von 10 – 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 6,50 Euro für Erwachsene, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sind frei.
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