09.06.2016, 11:05 Uhr

Dominic Thiem vom 17. bis 23. Juli beim Generali Open in Kitzbühel

Österreichs Tennis-Held Dominic Thiem geht als totgesetzter Spieler in das Generali Open Kitzbühel. (Foto: Mia Knoll)

Neben dem österreichischen Shooting-Star bietet die Setzliste eine vielversprechende Mischung aus Routiniers, jungen Aufsteigern und ehemaligen Turniersiegern.

KITZBÜHEL. „Es ist tatsächlich nicht alltäglich, dass Dominic als Nummer sieben der Welt bei uns aufschlägt. Deshalb werden wir alles dransetzen, dass dieses Turnier für ihn, aber auch für seine Fans, unvergesslich bleiben wird. Der Center Court soll beben“, so Turnierdirektor Alexander Antonitsch.
Kitzbühel bereitet sich auf ein großes Tennisfest vor. Österreichs größtes Sandplatzturnier darf nach neun Jahren wieder einen Top-Ten-Spieler in der Gamsstadt begrüßen. Und dieser ist noch dazu Lokalmatador: Mit Dominic Thiem drängt sich die derzeitige Nummer sieben der Welt in die Favoritenrolle um den Turniersieg. Hier, wo der 22 jährige bereits so manche Premiere feierte – sein erstes ATP-Match, das erste Viertelfinale und Finale auf der Tour – begeht er heuer seinen ersten Auftritt auf österreichischem Boden seit seinem Vorstoß in die absolute Tennis-Weltspitze in diesem Jahr.

Gute Mischung an Spielern

Das Generali Open Kitzbühel kann aber auch abseits des österreichischen Tennis-Helden mit einem sehenswerten Cut Off aufwarten. Mit vier Turnieren zeitgleich, sowie dem Davis Cup unmittelbar zuvor, sind die Ausgangsbedingungen in diesem Olympia-Jahr nicht einfach. Nichtsdestotrotz kann Kitzbühel in Sachen Spielerfeld mit den parallel laufenden Turnieren in Umag und Gstaad mehr als nur gut mithalten: „Wir sind das einzige Turnier zu dieser Zeit mit einem Top-10-Spieler, der noch dazu Lokalmatador ist. Mit Philipp Kohlschreiber und Marcel Granollers freuen wir uns über zwei ehemalige Turniersieger. Wir haben vielversprechende junge Aufsteiger im Feld, aber auch Routiniers, die sich in einer guten Sandplatz-Form befinden, wie z.B. Lukas Rosol, haben in Kitzbühel genannt. Eine gute Mischung, die uns auf ein tolles Turnier hoffen lässt“, so Antonitsch.

Revanche auf Kitzbüheler Boden?

Spannung birgt eine mögliche Revanche der Nummer 1 und 2 der Setzliste, Thiem gegen Kohlschreiber: Im Münchner Finale hatte noch der Bayer das Sagen, „vielleicht kann sich Dominic mit dem Turniersieg in Kitzbühel revanchieren“, freuen sich auch die Turnierveranstalter Herbert Günther und Markus Bodner auf ihre beiden Top-Athleten. Neben Kohlschreiber schlägt mit Jan Lennard Struff noch ein weiterer Deutscher beim Generali Open Kitzbühel auf.

Hoffnung auf Hauptfeld bei Gerald Melzer

Aus österreichischer Sicht darf sich Gerald Melzer, der in Paris sein Grand-Slam-Hauptfeld-Debüt gab, noch berechtigte Hoffnungen auf ein direktes Ticket für das Hauptfeld machen. Er steht als Nummer 122 der Welt im Moment in zweiter Position auf der Warteliste, würde sonst aber die Veranstalter-Wildcard zugesprochen bekommen.

Infos auf www.generaliopen.com
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