15.07.2016, 12:25 Uhr

Abgaben senken, Wirtschaft stärken!

Kärnten braucht wirtschaftliche Anreize wie einen Bissen Brot. Die Stärkung der heimischen Betriebe durch Steuersenkungen, unbürokratische Lösungen und Erleichterungen sind dabei zentral. Jetzt liegt ein Entwurf eines neuen Abrechnungsmodells auf dem Tisch, nachdem künftig die temporäre Aushilfe durch Vollversicherte an 18 Tagen im Jahr möglich wird und die Steuerbeträge für Dienstnehmer und Dienstgeber gesenkt werden. Denn die Nachzahlungen an Finanzamt und Sozialversicherung im Folgejahr durch den Dienstgeber soll künftig wegfallen. Für den Dienstgeber fallen ausschließlich die Beiträge nach dem Dienstabgeberabgabegesetz (DAG 16,4%, wenn in einem Monate die 1,5fache Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird) an. Dass schafft nicht nur eine deutlich spürbare Abgabensenkung, sondern reduziert auch die "Schwarzbeschäftigung". Darüber hinaus bleibt das Bruttoentgelt grundsätzlich steuerfrei und gewährleistet einen höheren Nettolohn. Das ist ein wichtiger Schritt, um die finanziellen Belastungen der Betriebe an die wirtschaftliche Realität anzupassen. Ein Riesenerfolg, der den Wirtschaftsstandort Kärnten stärkt und absolut zu begrüßen ist.

Ihr Markus Malle
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Wilhelm Eigenberger aus Klagenfurt | 16.07.2016 | 18:56   Melden
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