25.03.2016, 18:52 Uhr

U17-Damen: Deutschland schlägt Österreich, Rohrendorf gewinnt.

Das Damenteam vor dem Anpfiff gegen Deutschland
Rohrendorf: Moser Medical Arena |

Im letzten Spiel der U17-EM-Qualifikation bei den Damen konnten die Österreicherinnen nur eine Halbzeit mit den Spielerinnen aus Deutschland mithalten.

Vor allem Ehrgeiz und Einsatz machten bis dahin ein konzeptlos wirkendes Spiel beider Teams wett. Ein Doppelschlag innerhalb von nur einer Minute (55.) reichte den Deutschen aus, um die Teilnahme an der EM-Endrunde zu fixieren. Das zu nervös agierende Damen-Team Österreichs konnte den 2-Tore-Rückstand nicht mehr kompensieren: Zu viele Fehlpässe und schwache Raumzuordnung öffneten der deutschen Nationalmannschaft den Weg zu zwei weiteren Toren. Magere Ausbeute der Österreicherinnen: einmal Aluminium in der Schlussminute. Endstand: 0:4. Teamchef Dominik Thalhammer hat dennoch Grund zum Optimismus - der Verlauf der EM-Quali zeigte zumindest, dass die rot-weiß-roten Akteurinnen der Nachwuchsriege vor allem technisch auf akzeptablem Niveau ans Werk gehen. Und der Spruch "nicht schlecht für Frauen" sollte ein für allemal ausgedient haben.

Auch ein Sieger: der Veranstalter

Als Gewinner betrachten darf sich der FC Moser Medical Rohrendorf. Mehr als 2.000 Besucher an drei Spieltagen, tolle Stimmung und internationale Fans hinterlassen einen positiven Eindruck. Rohrendorf-Obmann Franz Lenz: „Es hat sich einnahmenseitig ein wenig rentiert, viel wichtiger ist aber der gute Eindruck, den wir medial in den Teilnehmerländern Russland und der Schweiz hinterlassen haben. Nicht nur die Berichterstattung war voll der lobenden Worte sondern auch das Feedback jener, die hier vor Ort mit dabei waren - Fans und Funktionäre. Mit unserer top-modernen Arena haben wir alle Voraussetzungen erfüllt - nach meiner Anfrage bei der UEFA, das Turnier bei uns auszuführen, war eine Delegation hier, um alles genau unter die Lupe zu nehmen. Eine schöne Bestätigung für uns.“ Lobende Worte fand auch Werner Moser: „Ich freue mich, dass wir in meinem Zuhause einen internationale Veranstaltung abhalten durften, das untermauert auch unsere damalige Entscheidung, die Moser Medical Arena hier aufzustellen. Dazu kommen noch der erste Tabellenplatz des FC und die ambitionierte Nachwuchsarbeit. Hier macht es einfach Spaß, und das ist beim Fußball ein entscheidender Faktor.“
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