11.04.2016, 11:40 Uhr

"Begreifen" im Alten Kino Landeck

Extra Filmklub Landeck lädt zum besonderen Filmabend ins Alte Kino: Franz Tiefenbrunn, Daniel Pöhacker und Christian Moschen (v. l.).

Extra Fimklub Landeck zeigt den Dokumentarfilm über den Bildhauer Franz Pöhacker am 15. April im Alten Kino.

LANDECK (otko). Der Extra Filmklub Landeck lädt am 15. April zu einem besonderen Abend ins Alte Kino in Landeck. Gezeigt wird dort der Dokumentarfilm "Begreifen – Franz Pöhacker" von Daniel Pöhacker. Beginn ist um 20 Uhr.
"Im außertourlichen Programm des Extra Filmklubs zeigen wir seit einem Jahr Künstlerportraits. Das Kino ist ein perfekter Ort dafür und es wird vom Publikum gut angenommen. Der Filmabend ist ein Highlight für den Verein, da auch Daniel Pöhacker anwesend ist", freut sich Franz Tiefenbrunn. Begeistert vom Dokumentarfilm "Begreifen" zeigt sich auch der Grinner Künstler Christian Moschen, der als Inspirator für den Filmabend diente.
"Begreifen" ist ein Dokumentarfilm des 50-jährigen Regisseurs, Kameramanns und Cutters Daniel Pöhacker über seinen Vater, den bald 90-jährigen Tiroler Bildhauer Franz Pöhacker, dessen zahlreiche (Groß-)Plastiken in ganz Österreich – unter anderem auch beim Kraftwerk in Prutz – zu finden sind. Daniel Pöhacker hat seinen Vater über viele Jahre mit der Kamera begleitet – bei der Arbeit im Atelier, bei Ausstellungseröffnungen oder auf Reisen – und dabei dutzende Stunden Material gesammelt. Dadurch entsteht laut Daniel Pöhacker eine "totale, spontane und authentische Nähe", die sonst kaum zu einem Künstler möglich ist.
"Es ist wichtig, dass das Publikum einmal die Möglichkeit hat diese Nähe zu einer künstlerischen Arbeit zu finden und den Entwicklungsprozess zu erleben. Der Film lässt Raum für das Publikum eigene Erfahrungen einzubringen und nicht vorgekaute Dinge zu konsumieren. Die Zuschauer können selber entscheiden, was sie empfinden", betont Daniel Pöhacker. "Der Filmtitel ist demütig. Der Kameramann ist hie nur Beobachter des Prozesses und der Kinobesucher schlüpft in eine voyeuristische Rolle", ergänzt Moschen.
Premiere feierte der 83 Minuten lange Dokumentarfilm, der 2014/15 produziert wurde, bereits Anfang des Jahres im Innsbrucker Leokino.
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