15.03.2016, 10:20 Uhr

Der Wald im Bezirk Landeck ist überlebenswichtig

Hauptbaumart im Bezirk Landeck mit einem Anteil von 60 Prozent ist die Fichte. (Foto: Anni Traxl)

Ein Großteil des Waldes im Bezirk dient zum Schutz vor Naturgefahren

BEZIRK (otko). Rund ein Drittel der Fläche des Bezirkes Landeck ist mit Wald bedeckt. Damit nimmt der Wald einen breiten Raum ein und prägt ganz entscheidend die Landschaft und das Leben im Bezirk. Nicht nur die Nutzung des Waldes ist wichtig, wir brauchen vor allem auch den Schutz des Waldes.

Waldflächen

Das Gebiet der Bezirksforstinspektion Landeck umfasst eine Gesamtfläche von 49.272 Hektar. Das entspricht einer Waldausstattung von 31 Prozent. Nach Waldkategorien entfallen 7.518 Hektar auf den Wirtschaftswald, 8.076 auf den Schutzwald im Ertrag, 16.997 Hektar auf den Schutzwald außer Ertrag und 16.690 Hektar auf den Objektschutzwald.

Baumartenverteilung

Bei der Verteilung der Baumarten im Ertragswald (23.770 Hektar) sind rund 60 Prozent Fichte. Die restlichen 40 Prozent entfallen auf die Lärche (7,9 Prozent), Weißkiefer (7,4 Prozent), Zirbe (9,9 Prozent), Laubholz (1,9 Prozent) sowie auf Blößen, Lücken und Sträucher (13,1 Prozent).

Besitzverhältnisse

Rund 80 Prozent des Waldes im Bezirk Landeck stehen im Eigentum von Gemeinden oder Agrargemeinschaften und werden gemeinschaftlich genutzt. Während Wiesen- und Ackerflächen bereits bei der Besiedlung aufgeteilt wurden, blieben der Wald und die Almen zum überwiegenden Teil im Gemeinschaftsbesitz. Zwölf Prozent des Waldes im Bezirk Landeck gehören der Republik Österreich und werden von der Österreichischen Bundesforste AG verwaltet. Nur acht Prozent der Waldfläche sind im Privatbesitz bzw. kleine öffentliche Güter (Straßenverwaltung und Bundesbahn).
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