12.10.2016, 16:08 Uhr

Verein Alter Widum ist für alle Generationen da

Obmann Stefan Walch, Gaby Forcher, Carolin Jeitner (Offene & mobile Jugendarbeit), Mario Pircher (Mobile Jugendarbeit), Verena Waldner (Jugendbetreuung) und Norbert Zangerl (Leiter offenen Jugendarbeit).

Die Jugendarbeit in Landeck wurde weiter ausgebaut.

LANDECK (joli). Der Obmann des Vereins zur Erhaltung des Altwidums Landeck, Stefan Walch, sowie die Bildungsbeauftragte Gaby Forcher und das Team des Jugendtreffs "L.A. Jump in" sowie der mobilen Jugendarbeit blickten bei der 25. Generalversammlung auf ein gelungenes Jahr zurück.
Im Alten Widum konnten viele eine Unterkunft finden: So bezog eine Flüchtlings-Familie eine Wohnung im Gebäude. Auch das Ingenieurbüro Christian Hamerle, die Psychotherapeuten Mag. Karl Gabl, Christina Pale, Elisabeth Netzer sowie Chrstine Deimbaber, die Männerberatung "Mannsbilder", das Gewaltschutzzentrum, die Bilduns-Info und "Frauen aus allen Ländern" bieten ihre Dienste hier an.
Stolz berichtete man, dass seit 01. September, das regioL Leader-Projekt zur Ausweitung der mobilen Jugendarbeit und Vernetzung der offenen Jugendarbeit im Bezirk Landeck startete. So konnte man neu im Team der mobilen Jugendarbeit Dipl. Soz. Betreuer Mario Pircher begrüßen. Er ist 26 Stunden pro Woche ausschließlich für die mobile Jugendarbeit zuständig – somit ergibt sich nun ein Betreuungskontingent von 46 Wochenstunden. "Es wurde hier sehr gute und sehr engagierte Arbeit geleistet", so der Obmann.
"Was mich sehr freut, ist, dass der Alte Widum am Punkt der Zeit ist. Sowohl in der Bildungs- als auch in der Jugendarbeit", betonte Dekan Martin Komarek.

Großes Angebot im Alten Widum

Unterschiedlichste Veranstaltungen und Treffen wurden im Alten Widum veranstaltet, weiß Gaby Forcher – Aktive Junggebliebene Generation, Line Dance, Kinderbühne, InfoEck, Terrastik Tirol, Pflegeelternrunde, Computeria, Repair Café: "Insgesamt tut es gut, wenn Menschen hier viele Angebote finden. Es wurden Veranstaltungen für ein breitgefächertes Publikum geboten." Dazu zählten: Wanderungen, Kochnachmittag für Junge, Bevölkerungskurs "Pflege bis zu letzt", Präventionsveranstaltung für Frauen durch die Polizei – Praktische Tipps zur Selbstverteidigung, Gesundheitsgymnastik, Lehrgang "Ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe", Heilfastentage u.v.m.
"In der Sommerpause konnten wir unsere WC-Anlagen umbauen", so die Bildungsbeauftragte.

Vernetzung der Jugendarbeit im Bezirk

Aktuell stehen acht Jugendzentren in Kontakt, die eine professionelle Vernetzung untereinander anstreben. "Für die Etablierung und Koordination der Vernetzung sowie die Umsetzung regionaler Projekte sind personelle Ressourcen im Ausmaß von vier Wochenstunden vorhanden", erklärte Pircher.
Vorteile: Regionale Themen und Anliegen können aufgegriffen werden, regionale Angebote können leichter zugänglich gemacht werden, das Setzen regionaler Impulse und Schwerpunkte ist möglich, für Jugendliche entsteht ein breiteres Angebot durch gmeinsame Veranstaltungen und Projekte, quartalsweise Treffen der MitarbeiterInnen für fachlichen Austausch untereinander und mit außenstehenden Fachleuten sowie gemeinsame Fort- und Weiterbildungen.
Die mobile Jugendarbeit basiert auf vier Säulen: Einzelfallarbeit (gemeinsames Schaffen von Verbesserungen für die Lebensbedingungen von Jugendlichen), Sozialraumarbeit (Vernetzung in Gemeinden, vermittelt bei Konflikten zwischen den Generationen), Streetwork (Zugung zur Zielgruppe in deren Lebenswelt finden) und Gruppen-/ Cliquen-/ Projektarbeit (Unterstützung bei Gruppenprozessen).
"Die Stadt ist stolz auf die mobile Jugendarbeit und die Bildungsarbeit. Die Herzlichkeit ist eine der schönsten Dinge die es gibt", gab es lobende Worte von Bgm. Wolfgang Jörg.
Spaß und Action gab es für die Jugendlichen beim Graffiti Workshop und den Tagesausflügen in den Skyline Park (Allgäu) und die Area 47.
Die im Stadtgebiet von Landeck tätigen Streetworker von der mobilen Jugendarbeit sind auch jeden Freitag von 17:00 bis 19:00 Uhr im Alten Widum anzutreffen. Jugendtelefon – Mobile Jugendarbeit: Tel. 0680/247 28 86.

Wieder jung sein

Bei der großen Angebotsvielfalt im Jugendtreff "L.A. Jump in" wünscht man sich gleicht selbst wieder jung zu sein. Sie reicht von Ausflügen in die Kletterhalle, Jugendredewettbewerb, Workshops, Fußball- sowie Tischfußballturniere, Fasching- und Halloween-Party, Movie Nights, Koch-Donnerstag, Jugend-Café, U13-Treff (jeden Dienstag) u.v.m.
"Durchschnittlich besuchten im Jahr 2015 27 Jugendliche pro Tag unseren Jugendtreff", so Norbert Zangerl, Leiter der offenen Jugendarbeit.
Die Jugendarbeiter bieten nicht nur eine abwechslungsreiche Freitzeitgestaltung an, sondern unterstützen soweit es möglich ist beim Lernen und stehen bei Anliegen aller Art (u.a. Krisenintervention, Vermittlung zum AMS) stehts den Jugendlichen mit einem guten Rat zur Seite.
Im Zuge der Fußball-EM 2016 organisierte man gemeinsam mit dem InfoEck eine Panini-Pickerl Tauschbörse: "280 Teilnehmer von jung bis alt kamen zu dieser Veranstaltung", erklärte Zangerl.
Mit der Computeria bietet man ein generationenübergreifendes Angebot zur Unterstützung von SeniorInnen im Umgang mit Computern, Tablets, Smartphones oder Internet. Dabei stehen Jugendliche des Jugendtreffs Interessierten jeden ersten Freitag im Monat von 15–17 Uhr im Alten Widum für Fragen zur Verfügung.
"Ein Jugendlicher dokumentierte 500 Besuche bei uns im Jugendtreff. Dafür hat er von uns ein Überraschungsgeschenk bekommen", erläuterte das "L.A. Jump in"-Team erfreut.
Jugendtelefon – Jugentreff: Tel. 0680/247 28 85.

Neues im Verein

Im Zuge der 25. Generalversammlung beschloss man dem Gründungsmitglied Gabriele Plangger-Lang die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen.
Bei den Neuwahlen konnte der bestehende Vorstand bestätigt werden – Obm. Stefan Walch, Obm.-Stv. Hansjörg Unterhuber, Kassier Franz Handle, Kassier-Stv. Rosmarie Triendl, Schriführerin Anne Tovmasov, Schriftführerin-Stv. Monika Patsch, Rechnungsprüfer Hermann Schöpf & Josef Schärmer.
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