25.06.2016, 08:49 Uhr

Pierre Bischoff gewinnt sensationell das Race Across America

Präsentierte seine Wahlheimat international: Pierre Bischoff aus Nauders beim Race Across America (Foto: Vic Armijo)

In einem Husarenritt holte sich der Wahltiroler Pierre Bischoff den Sieg beim legendären Race Across America, dem härtesten Extrem-Radrennen der Welt. Der 31-jährige Top-Athlet legte die Strecke von der Ost- zur Westküste der USA in 9 Tagen, 17 Stunden und 9 Minuten zurück.

NAUDERS. Über 4.800 Kilometer saß der in Nauders beheimatete Bischoff im Sattel und absolvierte dabei rund 30.000 Höhenmeter. Unterstützt wurde er von seinem Begleitteam, welchem auch sein Sprecher Peter Maurer angehört. „Kaum zu glauben, wir haben offensichtlich alles richtig gemacht. Pierre war physisch in Topform und auch mental eine absolute Ausnahmeerscheinung. Selbst einige Probleme mit der Ernährung konnten ihn nicht aus der Bahn werfen“, berichtet Maurer nach dem Zieleinlauf.


Sturz beim Training

Der nunmehrige Triumph Bischoffs ist umso bemerkenswerter, da er sich fünf Wochen vor dem Start im Trainingslager das Schlüsselbein und eine Rippe gebrochen hat.
Ziel beim Race Across America ist es, die 4.800 Kilometer in einem festen Zeitlimit zurückzulegen. Für Einzelfahrer beträgt dieses Limit 288 Stunden. Auch die Kontrollstellen auf der Strecke müssen innerhalb einer bestimmten Zeit erreicht werden. Durchschnittlich fahren die Teilnehmer mit einer Geschwindigkeit von 17km/h, alle Pausen, der Schlaf sowie verkehrsbedingte Stopps bereits eingerechnet. Das Kultrennen wurde 1982 das erste Mal ausgetragen – damals mit vier Teilnehmern.


Empfang in Nauders

Die Wahlheimat Bischoffs, Nauders, ist natürlich stolz auf ihren erfolgreichen Sohn. „Pierre hat in der Vergangenheit bereits große Erfolge feiern können und wir sind dankbar, als seine Trainings-Base und, gemeinsam mit den Nauderer Bergbahnen, als Sponsor einen Teil beitragen zu dürfen. Der nunmehrige Sieg in Amerika ist eine herausragende Leistung und mit Sicherheit ein Meilenstein in seiner beeindruckenden Karriere. Er hat die Region Nauders international bestmöglich präsentiert. Wir wünschen ihm eine glückliche Heimreise und freuen uns schon, mit ihm gemeinsam zu feiern“, erklärt Manuel Baldauf, Geschäftsführer von Nauders Tourismus. Am 1. Juli wird der Ausnahmesportler mit einem großen Empfang in Nauders willkommen geheißen.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.