18.10.2016, 11:36 Uhr

40 Millionen Euro für neue Forschungsförderinitiative

Henrietta Egerth und Thomas Stelzer (Foto: Land OÖ)
OÖ. Im Zuge der Initiative „Step Ahead through Research“ oder kurz und prägnant „STAR“, nimmt das Land Oberösterreich ganze 40 Millionen Euro in die Hand um Forschung und Entwicklung auf höchstem Niveau zu fördern. „Wir wollen nach den Sternen greifen“, meinte Landeshauptmann-Stellvertreter Thomas Stelzer in Anspielung auf das Kürzel der Förderinitiative. Oberösterreichs Forschungsquote liegt bereits jetzt über dem bundesweiten Durchschnitt. Ziel von „STAR“ ist es, diese Stärke weiter auszubauen. Zwischen 2017 und 2021 soll die Fördersumme nicht nur für Projekte, sondern auch zur Unterstützung personenbezogener Initiativen wie etwa Doktoratsprogrammen oder Stiftungsprofessuren verwendet werden. Alles auf internationalem Spitzennivea – wenn es nach den Initiatoren geht.

Digitalisierung als Querschnittsthema

Die Digitalisierung in Wirtschaft und Industrie wird als interdisziplinäres Querschnittsthema gesehen, das in alle Aktionsfelder hineinspielt. Außerdem werde selbige entlang der gesamten Wertschöpfungskette starken Einfluss haben, erklärte Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft bei der Vorstellung von „STAR“. Die erste Ausschreibung im Rahmen der neuen Initiative wird sich diesem Thema widmen.

Bevölkerung für mehr Innovationsförderung

Bestätigt wird das Bestreben des Landes durch eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts für Markt- und Sozialanalysen (IMAS). 42 Prozent der Österreicher sind demnach der Meinung, dass im Bereich Innovation und Fortschritt mehr getan werden sollte.
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