01.06.2016, 14:16 Uhr

Unser Verein hat Geschichte: Loosdorfs Kicker feiern den 70er

Rudi Müllner, Otto Benesch, Alfred Lichtenschopf, Petrasovic, Adi Summerer, Josef Benesch, Karl Hess, Josef Pils, Karl Stamhammer, Rudi Wogritsch und Schiedsrichter Steiner aus St. Pölten. (Foto: Foto: Adi Grejan)

Der ASK Loosdorf begeht vom 17. bis 19. Juni mit einem großen Fest sein 70-jähriges Jubiläum und blickt auf eine stolze Historie zurück.

LOOSDORF. Der ASK Loosdorf feiert in diesen Tagen mit einem großen Fest (17. bis 19. Juni) sein 70-jähriges Bestehen. "Der Verein wurde 1946 gegründet und zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Vereinen in Loosdorf", erzählt Präsident Harald Froschauer. Aus der Taufe gehoben wurde der Verein von Johann Schefbäck, dem späteren Loosdorfer Bürgermeister, und Rudolf Wogritsch am 17. Juni 1946.

Um den Mast herum
Die erste Spielstätte war die Stelle des heutigen Parks neben dem Marktbach und ein echtes Kuriosum. Denn in der Mitte des kleinen Spielfeldes stand ein A-Mast der amerikanischen Fernmeldeleitung. "Das hat der Spielfreude unserer Kicker keinen Abbruch getan. Manche behaupten, dass es die Loosdorfer gerade deshalb so gut beherrschen, dem Gegner ein Gurkerl zu schieben", schmunzelt Froschauer.

Rekordderby gegen Melk
Heute spielt der ASK seine Heimspiele im kurz nach der Jahrtausendwende durch die Gemeinde errichteten Sportzentrum. "Es zählt zweifellos zu den schönsten Fußballplätzen in der Region und ist der Stolz des Vereins", so Froschauer, der als Präsident rund 250 Gäste bei den Heimspielen begrüßen kann. Der bisherige Rekord: Rund 1.200 Fans beim Derby gegen Melk im März 2009.

Das Sozialverhalten fördern
Der ASK hat es bislang auf fünf Titel gebracht, die beste Platzierung gelang 2005/06 mit dem vierten Platz in der Gebietsliga West. Basis für sportliche Erfolge ist seit Mitte der 70-er-Jahre die solide Nachwuchsarbeit. Aktuell nimmt der ASK mit 100 Kindern an der Meisterschaft teil, zwölf Trainer sind ehrenamtlich involviert. "Beim Nachwuchs steht auch die Förderung des sozialen Verhaltens im Vordergrund", so Froschauer.

Die gute Seele des Vereins
Entscheidend sei im Verein der Zusammenhalt, wie Froschauer betont. Besonders hebt er dabei ASK-Ikone und Ehrenobmann Karl Sulzer hervor, der seit dem Gründungsjahr mit Leib und Seele für den ASK da ist. "Wenn es uns weiterhin gelingt all die positiven Kräfte und Faktoren rund um den Fußball zu bündeln, dann wird der ASK auch für die nächsten Generationen in dieser Frische und Lebendigkeit erhalten bleiben", ist Froschauer zuversichtlich.

Hall of Fame
Vereinsgründung: 17. Juni 1946.
Erster Obmann: Johann Schefbäck.
Meistertitel: 2. Kl. Wachau (1952), 2. Kl. Pielachtal (1975), 2. Kl. Erlauf-Pielachtal (1984), 1. Kl. West-Mitte (1991, 2002).
Beste Platzierung: 4. Rang Gebietsliga West (2006).
Kontakt: ASK Ardex Loosdorf, Kirchengasse 2, 3382 Loosdorf.

Vom 17. bis 19. Juni wird im Sportzentrum gefeiert. Unter anderem mit einem Festakt (17.6., 18.30 Uhr), Turnieren und Nachwuchsspielen, Livemusik und EM-Public-Viewing (Österreich vs. Portugal, 18.6., 21 Uhr).
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