25.05.2016, 11:42 Uhr

Auszeichnung für Mobilitätsprojekte auch für Neunkirchen

(v.l.n.r.): Umweltgemeinderat DI Christian Humhal, Vizebürgermeister Mag. Martin Fasan, Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Bürgermeister Kommerzialrat Herbert Osterbauer. Bildnachweis: NLK Reinberger (Foto: NLK/Reinberger)

Neunkirchen (Red.).-

Am 2. e-Mobilitätstag am Wachauring in Melk wurde erstmals der RADLand-Mobilitätspreis verliehen. Ausgezeichnet wurden unter anderem Gemeinden, Schulen, Pfarren, Firmen und Privatpersonen, die im Jahr 2015 durch Maßnahmen, Aktionen oder Tätigkeiten zur Steigerung des Radverkehrs im Alltag beigetragen haben. Zusätzlich wurden Gemeinden geehrt, die bei der e-Mobilität eine Vorreiterrolle einnehmen.

8.000 BesucherInnen kamen zum e-Mobilitätstag auf den Wachauring und testeten neben 50 e-Autos hunderte Fahrräder, e-Bikes, Segways und vieles mehr. Ein Programmhöhepunkt war die Auszeichnungsveranstaltung des RADLand-Mobilitätspreises durch Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Niederösterreich hat sich bis 2020 ambitionierte Ziele gesetzt: Wir wollen den Radverkehr auf Niederösterreichs Straßen verdoppeln und die Anzahl der e-Autos soll auf 50.000 erhöht werden“, so Umwelt-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, der auf erste Erfolg verweist: „In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der e-Autos auf Niederösterreichs Straßen bereits verdreifacht.“

„Ein Drittel der Emissionen stammen aus dem Sektor Verkehr. Mit dem Mobilitätspreis holen wir jene vor den Vorhang, die durch die Forcierung des Radverkehr oder der Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben“, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

11 Sieger aus 104 eingereichten Projekten

Eine Fachjury wählte aus 104 eingereichten Projekten die Sieger aus. Den RADLand Infrastrukturpreis holte die Gemeinde Neunkirchen. Zur Anbindundung des Schwarzatal-Radweges an die Innenstadt durch den Stadtpark war für den lückenlosen Radverkehr die Verbreiterung eines Steges erforderlich. Die Anbindung erhöht die Verkehrssicherheit für alle RadfahrerInnen, die ins Stadtzentrum gelangen wollen. Den Sonderpreis Infrastruktur erhielt die Stadtgemeinde Krems/Donau für Radabstellanlagen im Bereich der Badearena.
Die e5-Gemeinde Wieselburg überzeugte in der Kategorie „Bewusstseinsbildung“ mit dem Wieselburger Einkaufsradeln, bei dem 94 TeilnehmerInnen in 54 teilnehmenden Betrieben ihre Einkäufe umweltfreundlich erledigten. Die Pfarre Langenhart siegte bei „Wir radeln in die Kirche.“ Ein Dreier-Team der Justizanstalt Korneuburg legte 2015 12.420 Kilometer zurück und sicherte sich die Auszeichnung bei „NÖ radelt zur Arbeit“. Die Projekte „AUVA-Radworkshop“, „BIKEline“ und „Klimafit zum RADLhit“ freuten sich über den RADLand Schulpreis.
Für ihr Engagement zur Förderung der e-Mobilität wurden die Gemeinden Langenzersdorf in der Kategorie „e-Mobilität am Bauhof bzw. im Gemeindebetrieb“ und „Gaubitsch in der Kategorie „e-Carsharing“ ausgezeichnet. Auersthal erhielt den Sonderpreis „Gesamtengagement e-Mobilität“.


RADLand Mobilitätspreis 2016 - Ausgezeichnete Kategorien:
RADLand Infrastrukturpreis: Gemeinde Neunkirchen
RADLand Sonderpreis Infrastruktur: Krems an der Donau
RADLand Bewusstseinsbildungs-Anerkennungspreis: Wieselburg
RADLand Projekt „Wir RADLn in die Kirche“: Pfarre Langenhart
RADLand Projekt „NÖ radelt zur Arbeit“: Justizanstalt Korneuburg
RADLand Schulpreise: AUVA Radworkshop; BIKEline; Klimafit zum RADLhit

RADLand e-Mobilitätspreis 2016 – Ausgezeichnete Kategorien:
Kategorie e-Mobilität am Bauhof bzw. im Gemeindebetrieb: Langenzersdorf
Kategorie: e-Carsharing: Gaubitsch
Sonderpreis Gesamtengagement e-Mobilität: Auersthal
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