08.08.2016, 14:46 Uhr

Konkrete Maßnahmen für Ältere

Niki Berlakovich und Albert Maschler fordern einen Masterplan.

ÖVP fordert bessere medizinische Versorgung und mehr Betreuungsplätze

OBERPULLENDORF (EP). 11.064 Menschen im Bezirk sind über 60 Jahre alt – das ist fast ein Drittel der Bevölkerung. "Diese Zahl sagt viel aus, es kommen große Herausforderungen auf uns zu, damit diese Bevölkerungsgruppe die beste Versorgung bekommt. Die Senioren sollen in Würde alt werden können", so ÖVP Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich.


Klares Konzept

Die Volkspartei Mittelburgenland hat konkrete Maßnahmen für die ältere Generation erarbeitet. Vor allem soll diese Bevölkerungsgruppe in der Gesellschaft Schutz, Sinn und Lebenserfüllung finden. "Es bedarf einer ordentlichen medizinischen Versorgung und eine ausreichende Anzahl von Betreuungsplätzen im Bezirk", so Berlakovich. Sorgen machen ihm und Bezirksseniorenbundobmann Albert Maschler der drohende Ärztemangel. Aktuell gibt es 35 Allgemeinmediziner in 17 Gemeinden, davon sind 15 Kassenärzte. "Die ÖVP will eine wohnortnahe Versorgung sicherstellen, wir fordern daher von der Landesregierung einen Masterplan, wie die gesundheitliche Versorgung im Mittelburgenland aufrechterhalten bleibt." Ein klares Konzept betreffend Betreuungsplätze für die ältere Generation fordert Albert Maschler von der Landesregierung. "Derzeit gibt es im Bezirk acht Pflegeheime mit 312 Betten. Für die Zukunft wären unbedingt mindestens 50 weitere Pflegeplätze erforderlich, denn die geburtenstarken Jahrgänge kommen demnächst ins pflegebedürftige Alter." Kleine Wohneinheiten seien ideal. "Die Versorgung und Betreuung sollte außerdem in der näheren Umgebung der Betroffenen möglich sein."


Gegen Überbelastung

Die ÖVP kritisiert auch das neue Krankenpflegegesetz. Dieses sorgt für eine bessere Ausbildung und eine Qualitätssteigerung des Personals. "Es muss unbedingt etwas gegen die Überbelastung und die Unterbesetzung des Personals getan werden." Die Menschen werden älter und die Senioren bleiben länger vital, so Berlakovich. "Die Generation 60+ soll sich in der Heimat wohl fühlen und zuhause alt werden können."
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