02.09.2016, 11:21 Uhr

Tristan Walch dominiert im tschechischen Most

(Foto: privat)

Als jüngster Teilnehmer und mit der leistungsschwächsten Maschine führte Tristan die Klasse der Youngtimer überlegen an.

AUSSERFERN. Der 12-jährige Tristan Walch darf, durch sein Alter bedingt, nicht in allen Cups mitfahren. Die deutsche Klassik Trophy änderte, zur Nachwuchsförderung, das Reglement. So konnte er in dieser Saison in Franciacorta und Most, welche nicht von deutschen Veranstaltern ausgetragen wurden, als Gaststarter teilnehmen.
Im tschechischen Most fand im August das letzte Rennwochenende für die Youngtimer im Rahmen der deutschen Klassik Trophy statt. Gleich zu Beginn zeigte Tristan, dass er mit seinen Rundenzeiten zur Spitze zählt.
Auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke erreichte er in den Zeittrainings am Samstag den 1.Startplatz mit 2,4 Sekunden Vorsprung in seiner Klasse Youngtimer und gesamt von 40 Startern den 7. Startplatz im Starterfeld der Gruppe 4-Takt.
Die Gruppe der 4-Takter besteht aus Motorrädern von 400 – 1100ccm (65-100PS), Tristan fährt hier mit 250ccm und knapp 40PS.
Das erste Rennen wurde am Sonntag auf nasser Strecke gestartet. Tristan konnte sich sofort an die Spitzengruppe der stärkeren Maschinen dran hängen und fuhr einen überlegenen Start/Ziel-Sieg in der Klasse Youngtimer ein und wurde als Gesamtfünfter abgewunken.
Im zweiten Rennen verhinderte ein technischer Defekt einen weiteren Sieg und Tristan musste in Führung liegend, sein Motorrad abstellen.
Nun stehen noch zwei Rennwochenenden im spanischen Rieju-Cup auf dem Programm. Auch wenn diese Saison durch technische Defekte geprägt war, konnte Tristan sehr viel lernen und seine Technik und Linie kontinuierlich verbessern.
Außerdem bekam der junge Lechaschauer die Möglichkeit, die beiden letzten Rennen im niederländischen Moriwaki 250 Junior Cup als Wildcardfahrer zu bestreiten.
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