13.05.2016, 19:25 Uhr

Das Stift Reichersberg hat einen neuen Propst

Seit Freitag den 13. Mai der neue Propst von Reichersberg. Herr Markus war als Pfarrer maßgeblich an der Gestaltung des neuen Urnenfriedhofs in Antiesenhofen beteiligt. (Foto: Doms/BezirksRundschau)

Das Ergebnis der am 13. Mai stattgefundenen Wahl zum neuen Propst des Stiftes Reichersberg dürfte auch für manchen Insider überraschend ausgefallen sein.

Die Neuwahl war durch den Ablauf der fünfjährigen Amtszeit des Administrators Mag. Gerhard Eichinger notwendig geworden. Zum neuen Propst wurde der 1980 geborene Markus Stefan Grasl erwählt. Ein Termin für die Abtbenediktion, die der Neuerwählte vom Bischof der Diözese Linz erbeten wird, liegt noch nicht fest.

Vom Energie- und Elektroniktechniker zum Chorherren

Der aus der inkorperierten Pfarre Pitten stammende H. Markus besuchte nach der Volks- und Hauptschule die HTL Wr. Neustadt mit dem Ausbildungszweig Energietechnik und Leistungselektronik. Nach der Matura 1999 und dem Zivildienst im Landespflegeheim Scheiblingkirchen trat er in das Stift Reichersberg ein. Es folgten das Noviziat und das Theologie- und Religionspädagogikstudium in Salzburg. Am 17. September 2009 wurde Herr Markus von Bischof Maximilian in der Stiftskirche Seitenstetten zum Diakon geweiht.
Am Ostermontag, 5. April 2010 weihte ihn der Bischof von Kärnten Dr. Alois Schwarz zum Priester.
Herr Markus war Pfarrprovisor von Antiesenhofen und Reichersberg bis 2015, zuletzt Pfarradministrator von Kirchdorf am Inn, St. Georgen bei Obernberg und Mörschwang. Religionsunterricht erteilte er an den umliegenden Volksschulen und an der HTL Braunau.
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