12.09.2016, 15:36 Uhr

Wenn Feuerwehrler zündeln: Altenheim als Brandversuchsobjekt

Die Atemschutzträger der FF Schärding standen bereit, um die Brandversuche sofort abzulöschen. (Foto: FF Schärding)

Die Landesbrandverhütungsstelle nutzte das leerstehende Altenheim in der Tummelplatzstraße für Versuche – Die FF Schärding war mit dabei.

SCHÄRDING (ska). Die Brandverhütungsstelle möchte durch regelmäßige Praxistest Erfahrungen für den vorbeugenden Brandschutz zu sammeln. Leerstehende Gebäude bieten sich für derartige Versuche an. So haben die Experten der Brandverhütungsstelle kürzlich im alten Alten- und Pflegeheim in der Tummelplatzplatzstraße in Schärding an zwei Tagen sechs Brandversuche durchgespielt. Die Atemschutzträger der FF Schärding waren zur Absicherung mit dabei, wie Kommandant Michael Hutterer berichtet.

"Getestet wurde die Rauchausbreitung in Lüftungsanlagen im Zusammenspiel mit der Brandmeldeanlage", erklärt Hutterer die Versuche. Die FF Schärding stand mit einem Tanklöschfahrzeug und dem Atemschutzfahrzeug im Einsatz. Jeder Brandversuch konnte somit überwacht und im Anschluss sofort abgelöscht werden.

Den Landesbesuch nutzten die Schärdinger Feuerwehrler außerdem für ihre eigene Weiterbildung. In den Umbauphasen konnten sie Rauchmanagement, Suchtechniken und Einsatztaktiken unter realistischen Bedingungen üben. "Insgesamt musste 27 Mal schwerer Atemschutz an diesen beiden Tagen eingesetzt werden", sagt Hutterer, der selbst ebenfalls im Atemschutzeinsatz stand.
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