08.07.2016, 12:43 Uhr

Bordairline-Race führte bis nach Südtirol

Bürgermeister Gerhard Pirih läutete die Startglocke, 24 Teilnehmer machten sich mit Fluggerät auf den Weg

Letzte Etappe der Bordairline-Serie erfolgreich beendet.

SPITTAL (ven). Bis nach Südtirol führte es den erfolgreichsten Teilnehmer Simon Oberrauner bei der Goldeck-Etappe der diesjährigen Bordairline-Serie. Der Grazer ist 83 Kilometer weit geflogen und 128 Kilometer zu Fuß gegangen, er kam eine Stunde vor Schluss um 17 Uhr wieder in Spittal am Landeplatz der Flugschule Fly Carinthia von Gerhard Fischer wieder an.

Paragleiten und Querfeldeinlauf

Begonnen hat die Geschichte von Bordairline 2008 mit nur einem einzelnen Rennen. Heli Eichholzer, der Gewinner des ersten Rennens, hatte auch die Idee, daraus eine komplette Rennserie, die Biotech Bordairlineserie, zu machen. Seit 2009 findet diese Adventure Rennserie der besonderen Art statt, eine Mischung aus Paragleiten und Querfeldeinlauf, bei der es nicht nur auf Flugtechnik sondern auch auf Taktik, Navigation, und körperliche Fitness ankommt.

Ohne Hilfsmittel

Die Regeln: der Start erfolgt am Renntag um 8 Uhr am jeweiligen Austragungsort. Von dort aus gilt es, sich zu Fuß und fliegend mit der kompletten Flugausrüstung möglichst weit vom Startpunkt zu entfernen, um spätestens nach 33 Stunden am nächsten Tag um 17 Uhr wieder am Ausgangspunkt anzukommen – die direkte Linie zählt, die Nutzung von Bergbahnen und Autotransporten sind natürlich verboten, mindestens 20 Prozent der Strecke müssen geflogen werden. Wer es bis 17 Uhr nicht retour ins Ziel schafft, erhält Strafpunkte. Eine der Schwierigkeiten liegt also in der Wahl des Wendepunktes, bzw. darin, am ersten Wettbewerbstag festzulegen, welche Strecke man sich für den zweiten Renntag zumutet.
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