01.04.2016, 09:41 Uhr

Die Alpakas und das "Vlies der Götter"

Mit 22 echten Naturfarbtönen ist das Alpaka weltweit das Tier mit der größten Farbenvielfalt (Foto: Kathrin Brechbühler/pixelio.de)

Das Alpaka ist eine domestizierte Kamelform und seine Wolle zählt zu den edelsten Naturfasern der Welt.

Etwa 80 Prozent der weltweit lebenden Alpakas sind in Peru zu finden. Die Kamelart hat lange, schlanke Beine, einen langen, dünnen Hals und einen kleinen dreieckigen Kopf. Alpaka Männchen können bis zu 80 Kilogramm schwer werden. Im Schnitt leben die Tiere zwischen 20 und 25 Jahren.

Alpaka Wolle
Gezüchtet werden Alpakas vorwiegend wegen ihrer Wolle, von der jedes Tier etwa drei bis sechs Kilogramm im Jahr produziert. Die Wolle ist sehr begehrt. Sie zählt neben Kaschmir und Seide zu den edelsten Naturfasern. In der Heimat der Alpakas nannte man die Wolle sogar "Das Vlies der Götter". Da es aber weltweit nur etwa vier Millionen Tiere gibt, steht der Textilindustrie nur eine begrenzte Menge des hochwertigen und exklusiven Materials zur Verfügung.

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