26.07.2016, 09:22 Uhr

Festival kann beginnen: Mehr als 450 Freiwillige bereit

Einsatzleiter Gerhard Heilig und Bezirksstellenkommandant Stefan Gugerell (Foto: Öst. Rotes Kreuz / Wolfgang Brückler)

Mit seinen Riesendimensionen ist das Freqency-FM4 Festival, unumstritten, wieder ein Höhepunkt bei der Rettungsdienst-Versorgung durch das Rote Kreuz.

ST. PÖLTEN (red). Seit dem Frühjahr arbeitet der Planungs- und Einsatzstab des Roten Kreuzes St. Pölten unter der Leitung von Gerhard Heilig an den Vorbereitungen für das Freqency-FM4 Festival. Die Planungen umfassen neben der Organisation von Ausrüstung und Material (Versorgungszelte, Container, Einsatzfahrzeuge, Funkgeräte, Verbandmaterial, Medikamente etc.) auch den Aufbau der Infrastruktur und vor allem die Organisation der Sanitäterinnen und Sanitäter sowie der Notärztinnen und Notärzte (Rekrutierung, Dienstplan, Shuttle-Dienste, Verpflegung etc.). Aktuell finden die letzten Abstimmungen und das „Hochfahren“ des Einsatzes statt.

Der Ambulanzdienstbetrieb erfolgt rund um die Uhr von Mittwoch 17. bis Sonntag 21. August.
Wie im Vorjahr wird der gesamte Nightpark in den Hallen des VAZ stattfinden. Durch eine Neuerung beim Event wurden die Dienstpläne teilweise Angepasst: Im Nightpark werden heuer schon am Mittwochabend Musikevents stattfinden. Die Besetzung des Rotkreuz-Stützpunktes VAZ wird daher schon auf diesen Tag vorgezogen.

In Spitzenzeiten werden bis zu 120 Personen (Sanitäter, KIT-Mitarbeiter, Notärzte, Stabs- und Logistikpersonal sowie Shuttledienst) gleichzeitig im Einsatz sein. Umgerechnet leisten während dieser Tage insgesamt ca. 450 Sanitäter, die teilweise auch aus anderen Bundesländern anreisen, ehrenamtlich über 10.000 Einsatzstunden.

Nach den Erfahrungen der Vorjahre rechnet das Rote Kreuz mit rund 2.000 bis 3.000 zu versorgenden PatientInnen. Um die umliegenden Krankenhäuser zu entlasten, werden kleinere Wundversorgungen auch heuer wieder durch die Ärzteteams vor Ort durchgeführt.

„Wir sehen wieder, ausgezeichnet vorbereitet, einem schönen Festival entgegen. ", ist Rotkreuz-Einsatzleiter Gerhard Heilig positiv gestimmt. Auch Bezirksstellenkommandant Stefan Gugerell erklärt: „Natürlich ist das Festival Jahr für Jahr eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Aber es bietet uns auch die Chance, einen Großeinsatz unter weitgehend kontrollierten Bedingungen zu erproben. Wie in den vergangenen Jahren sind wir sind bestens gerüstet und können auf unseren Erfahrungen aufbauen.“
Auf die ausgesprochen gute und bewährte Zusammenarbeit mit der Leitstelle 144 Notruf NÖ, der Wasserrettung sowie der Feuerwehr und der Exekutive wird ebenso vertraut wie der hervorragenden Verbindung zum Veranstalter.
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