29.03.2016, 11:33 Uhr

Die Kraft der Sonne nutzen

Energie-Landesrat Stephan Pernkopf setzt auf die Kraft der Sonne (Foto: NLK Burchhart)

Die Energieberatung NÖ informiert Messebesucher- und besucherinnen

ST. PÖLTEN (red). Mit über 450 AusstellerInnen zählt die WISA in St. Pölten zu den wichtigsten Messen Niederösterreichs. Die Bereiche Bauen, Wohnen und Energie stehen von 8. bis 10. April wieder im Mittelpunkt des Ausstellungsgeschehens. Die Energie- und Umweltagentur NÖ informiert die BesucherInnen, wie sie die Kraft der Sonne für ihr Eigenheim nutzen können und mit welchen Maßnahmen Energie eingespart und die Geldbörse geschont werden kann.
„Der Solarenergie kommt bei der Energiewende eine wichtige Rolle zu. Sei es bei der Warmwasserbereitung oder bei der Stromerzeugung. Und das Wichtigste: Die Sonne schickt keine Rechnung“, weiß Energie-Landesrat Stephan Pernkopf: „Solarenergie hilft uns, die Abhängigkeit von Energieimporten weiter zu verringern.“
In Niederösterreich entfallen 53 Prozent des Energieverbrauchs der Haushalte auf die Raumwärme. „Eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung sowie zur Heizungsunterstützung in der Übergangszeit optimiert das Heizsystem und verlängert die Lebensdauer des Heizkessels, weil dieser weniger Arbeitsstunden leisten muss. Über das Jahr können bis zu 70 Prozent des Warmwasserbedarfs durch die Sonnenkraft bereitgestellt werden“, weiß Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ. Auch die eigene Stromgewinnung mittels Photovoltaik-Anlage wird in Niederösterreich immer beliebter: „In Niederösterreich wurden bereits 27.100 Anlagen installiert. Die Energieberatung Niederösterreich berät die Besucherinnen und Besucher über technische Details und Förderungen zu solarthermischen, wie auch zu Photovoltaik-Anlagen.“

Attraktive Förderungen

Über den Klima- und Energiefonds gibt es bis 14. Dezember 2016 eine Investitionsförderung für Photovoltaikanlagen in der Höhe von 275,- Euro/kWp für freistehende Anlagen und Aufdachanlagen bzw. 375,- Euro/kWp für gebäudeintegrierte Anlagen. Das Förderbudget beträgt 8,5 Mio. Euro. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe steht ein eigenes Fördervolumen zur Verfügung.
Im Zuge der niederösterreichischen Wohnbauförderung werden Solar- und Photovoltaikanlagen sowohl bei Neubauten, wie auch bei Sanierungen gefördert: Bei Neubauten erfolgt die Förderung in Form eines Darlehens des Landes Niederösterreich mit einer Laufzeit von 27,5 Jahren und ist mit 1% jährlich im Nachhinein verzinst. Bei der Eigenheimsanierung wird anhand eines Punktesystems der förderbare Sanierungsbetrag ermittelt. Die anerkannten Kosten müssen als Darlehen aufgenommen werden. Die Förderung besteht aus einem jährlichen Zuschuss von 3% des förderbaren Sanierungsbetrags über die Dauer von zehn Jahren.
Zu beachten ist, dass die Förderungen der Photovoltaikanlagen, im Gegensatz zu jenen von solarthermischen Anlagen, nicht kombinierbar sind.
Energieberatung NÖ gibt wertvolle Tipps
Die Energie- und Umweltagentur NÖ ist mit ihrem Team der Energieberatung NÖ in der Halle 1 (Stand 219) vertreten. Neben allen Fragen rund um die Solarenergie stehen die ExpertInnen bei allen Themen zu den Themen Bauen und Energie mit Rat zur Seite.
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