30.03.2016, 18:30 Uhr

Kletter- und Funpark: Kalkkögel als Eventlocation

Sehr geehrte LeserInnen und Leser: Bei diesem Artikel handelte es sich natürlich um einen Aprilscherz!

FULPMES. Ein Großkletterpark in den Kalkkögeln soll dem Sommertourismus in der Region eine weitere Attraktion zukommen lassen. „Wir denken da an mehrere professionell ausgestattete Klettersteige“, erklärt Francine O’Malley, deren Eventfirma Chalkpin Tyrol dieses Projekt vermarkten will.

Diese sollen vor allem ungeübten Kletterern einen guten Zugang zu diesen Bergen ermöglichen. „Wir hoffen darauf, dass so täglich bei entsprechendem Wetter etwa 500 bis 1.000 Bergfreunde die Vorzüge unserer unbelasteten Natur genießen können“, meint O’Malley. Noch attraktiver sollen die Strecken durch interaktive Schautafeln und Kunstwerke werden.

Plattformen für Konzerte

Spezielle Veranstaltungsplattformen in den Felswänden sind ebenfalls geplant. Diese sollen insbesondere auch die Bedürfnisse von Großbands ausgestattet werden. "Ich will noch nicht zu viel über das Line-up für die Eröffnungsfeier verraten, aber Rammstein hat bereits fix zugesagt", freut sich die Amerikanerin.

Die elektrische Versorgung der Einrchtungen sei kein Problem. Gerüchten zufolge soll ein großer Tiroler Energieerzeuger seine uneingeschränkte Unterstützung für das Projekt zugesagt haben, wenn im Gegenzug andere Vorhaben der Firma im Stubaital zugelassen würden.

Kein Hindernis für Brückenschlag

Darüber hinaus könne so gezeigt werden, dass eine Erschließung der Kalkkögel keinerlei Schaden für das Panorama bedeute. Auch die Ruhe in diesem Bereich sei nicht gefährdet. Deshalb wird auch jener Teil, für den im Projekt Brückenschlag eine Doppelliftstütze vorgesehen wäre, weitläufig umgangen. Falls dieses Projekt bei einer zukünftigen Landesregierung doch wieder möglich wäre, will man hier keine Sicherheitsrisiken durch einen zu leichten Zugang erzeugen.

Die Projektkosten werden auf etwa 1,5 Millionen Euro geschätzt. „Durch Sponsoren aus der Privatwirtschaft ist bereits etwa ein Drittel gedeckt“, rechnet O’Malley vor. Über Crowdfunding sind die Planungskosten bereits gesichert. Sollten sich die betroffenen Gemeinden beteiligen, dürfte das Vorhaben durch Zuwendungen aus dem Ladesausgleichsfonds vollständig finanziert werden können.

Am Freitag einsehbar

Am Freitag, dem 1.4. überprüfen Experten des Landes im Rahmen eines Hubschrauberflugs die Eignung zum Abschluss des UVP-Schnellverfahrens. Bereits am selben Tag werden die Detailpläne der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Kreuzjoch in der Schlick 2000 kann man sie ab 10 Uhr einsehen und mit den Initiatoren von Chalkpin Tyrol diskutieren.

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