26.04.2016, 16:12 Uhr

EINLADUNG: 540 JAHRE JAKOBISCHÜTZEN ZU ST. JAKOB AM THURN VON 29. - 31. JULI 2016!

Wann? 29.07.2016 18:00 Uhr bis 31.07.2016 18:00 Uhr

Wo? Festgelände "540 Jahre Jakobischützen", St. Jakob am Thurn AT
EINLADUNG: 540 Jahre Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn von 29. bis 31. Juli 2016! www.facebook.com/jakobischuetzen
St. Jakob am Thurn: Festgelände "540 Jahre Jakobischützen" |

SchützenBrauch. Regionale Ochsenbraterei. Bierzeltstimmung.


Der malerische Wallfahrtsort St. Jakob am Thurn (Gem. Puch) wird von 29. bis 31. Juli 2016 zum großen Festgelände. Tausende Schützenkameraden aus Nah und Fern feiern gemeinsam mit den Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn ihr 540 jähriges Bestandsjubiläum. Und das NACHHALTIG, REGIONAL und mit VIEL MUSIK!


Tausende Schützenkameraden aus Nah und Fern werden am Samstag und Sonntag von den Ehrendamen schon freudig erwarten. Bereits am Freitag wird mit einem besonderen Angebot für die Besucher in das Jubiläumswochenende gestartet.

FESTPROGRAMM:

FREITAG - 29. JULI 2016
• ab 18.00 Uhr „STAMMTISCH“ mit „Die Rainer“ Eintritt € 12,-
Spezialangebot für Gruppen ab 5 Personen (1 Liter Bier + Ochsenbraten + Eintritt um nur € 22,–) - Reservierung erforderlich! Anmeldung: Tel. 0677/61306165, jakobischuetzen@gmx.at

SAMSTAG - 30. JULI 2016
• ab 18.00 Uhr „FESTAKT“
• danach Unterhaltung im Festzelt mit „Die Pucher“ Eintritt € 12,-

SONNTAG - 31. JULI 2016
• ab 9.00 Uhr „FELDMESSE“, anschließend • Festumzug mit Defilierung
• danach Frühschoppen im Festzelt mit den „Elsbethner Musikanten“

REGIONALE KÜCHE

Ein besonderer Festtagsschmaus wird durch die regionale Ochsenbraterei garantiert. Die Salzburger Ochsen werden unter anderem auf den örtlichen Bauernhöfen von Kaspar Brunnauer (Kobleiten), Raimund Bürgmann (Blei-wald) und Daniell Porsche gefüttert. Die Semmelknödel werden täglich frisch von der Metzgerei Brandauer aus Elsbethen geliefert und das Kraut für den Salat stammt von der GenussRegion Walser Gemüse.

Dazu werden neben dem Salzburger Stiegl-Bier, beste Weine vom Weinhaus Ehgartner aus Puch in der Weinbar serviert. Und zum Kaffee gibt es die von den St. Jakoberinnen mit sehr viel Liebe selbstgemachten Kuchen und Torten. Also nur das Beste für die Gäste, mit regionalen Produkten im Umkreis von 20 Kilometern!

NEU: BUCH & BÖLLERSTUTZEN FÜR DIE JAKOBISCHÜTZEN

Zwei der schönsten Geschenke bereiten sich die Jakobischützen selbst! Einerseits erstellen sie gerade selber 40 neue Böllerstutzen und andererseits erscheint zum Jubiläumsfest ein Buch mit der komprimierten Zusammenfassung des vorhandenen Bild- und Schriftmaterials. Leicht verständlich geschrieben, unterhaltsam und dennoch informativ. „Mit Respekt und Dank für die Hei-matverbundenheit unserer Vorfahren, sowie als Ausdruck der Liebe zu unseren Wurzeln. Ein Buch über unsere Urgroßeltern, Großeltern, Eltern und über uns. Für unsere Kinder und deren Kinder. Treu dem alten Brauch“, so der Autor.


Weitere Bilder & Infos unter: www.facebook.com/jakobischuetzen


KURZFASSUNG HISTORIE JAKOBISCHÜTZEN

Wegen der Türkengefahr entstand 1476 die Jakobibruderschaft als Bauernwehr. Die Gefahr war bald gebannt, da die Türken nicht bis Salzburg kamen. Die Kameraden der Jakobibruderschaft standen jedoch weiterhin zusammen und sahen ihre Aufgaben nunmehr in der Betreuung der pilgernden Wallfahrer, in der Pflege des christlichen und heimatlichen Brauchtums und in der Umrahmung von kirchlichen Festen. Damals wurde der Apostel Jakobus der Ältere weltweit verehrt.

Namhafte Persönlichkeiten und Gönner wie Heinrich Kiener (1870-1950), Kuno Brandauer (1895-1980), Stanley Woodward, Sen. (1899 –1992), Prunella und Wilhelm Flatz (1910-2001, 1894-1968) förderten das Vereinsleben. Josef Anton Graf von Plaz (1677-1767) ließ die Jakobsbrüder sogar nach dem Vorbild der Bruderschaft in Santiago de Compostella in „rote hispanische Röckl“ einkleiden. Diese Tracht glich beinahe der heutigen. Daher auch der bekannte Name für die Jakobischützen – die „Rotmantei“. Seit 1790 waren die Prangerstutzen mit dabei und die Jakobischützen waren gerne „hoch zu Ross“ bei diversen Ausrückungen vertreten.

Seit der Neugründung 1926 wurde der Name „Jakobischützen zu St. Jakob am Thurn“ festgelegt. Die Vereinstätigkeit in den Kriegsjahren (1939-1945) waren fast völlig zum Erliegen gekommen. 1956 gaben die Jakobischützen ein Ehrensalut für US Präsident Harry Truman, der seinen Freund Stanley Woodward auf Gut Risol in St. Jakob besuchte. Und 1988 waren die Jakobischützen Ehrenkompanie beim Pabstbesuch Johannes Paul II in Salzburg. Jährlich findet am letzten Sonntag im Juli zu Ehren ihres Schutzpatrons des Hl. Jakobus d. Ä. (Namenstag 25. Juli) der Jakobi-Kirtag statt. Am Nachmittag wird der allseits bekannte historische Schützentanz aufgeführt.

Der Verein umfasst 73 aktive Schützen sowie 2 Marketenderinnen und wird von Hauptmann Anton Hager (Kalchgrubbauer) angeführt.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.