01.07.2016, 08:10 Uhr

EM: Erst Jubel, dann Trauer

Voller Vorfreude warteten Kevin Kuri und Mario Tscheließnig (re.) auf den Anpfiff

Die Hoffnung vor dem Anpfiff gegen Island war groß. Am Ende war der Austria-EM-Traum vorbei.

HERMAGOR (nic). Sie waren alle optimistisch, aber angespannt. Ein Siegertor würde reichen, um das österreichische Fußballteam ins Achtelfinale zu bringen. Die WOCHE war beim Public Viewing in Hermagor dabei.

Viel Optimismus

Christian Regittnig und seine Freundin Corina Schüttelkopf wollten unbedingt einen Sieg für Österreich miterleben. "Wir setzen auf einen Sieg für unser Team und das Weiterkommen", waren sich die beiden einig. Gleich zu viert saßen die Freunde Irhan Artes, Lukas Sandner, Markus Regatschnig und Christian Lackner (fast) in der ersten Reihe. Für das fußballbegeisterte Qurtett war David Alaba der wichtigste Österreicher auf dem Platz. Und Lukas wagte einen Tipp: "Das wird ein 2:0 für uns."Ein bisserl Kritik gab es von den jungen Fans aber auch: "Die Vorrunde haben wir uns besser vorgestellt", waren sich alle einig. "Das wird ein schweres Spiel", vermutete Kevin Kuri schon vor Beginn. Zusammen mit seinem Freund Mario Tscheließnig setzte er dennoch fest auf einen Sieg."
Enttäuschte Gesichter machten sich mit jeder Spielminute breit und als feststand, dass die EM in Frankreich ohne Österreich weitergeht. Die Liebe zum Fußball kann das den Fans zum Glück nicht nehmen. Auch viele Gaststätten und Sport-Vereinslokale bieten weiter das gemeinsame EM-Schauen an.
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