02.05.2016, 21:38 Uhr

Landskron gegen Admira: Beim Stadtderby geht es diesmal um viel

Landskron-Trainer Suvad Rovcanin (erster stehend v. l) hat seine Jungs vor Leichtsinn im Derby gewarnt (Foto: SC Landskron)

Spannende Ausgangsposition: Landskron hat noch eine kleine Chance auf den Aufstieg, Admira braucht jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

VILLACH (Peter Tiefling). Der SC Landskron wird wohl sein erstes Match im neuen Fußballstadion (Eröffnung: 30. September) als Unterligateam bestreiten müssen. Nach dem torlosen Remis gegen Tabellenführer Lind beträgt der Punkteabstand zu den Oberkärntnern schon sieben Zähler.

„Unser Ziel war es immer nur, vorne mitzuspielen. Der Titelgewinn war ein Randthema. Meine Elf ist sehr jung und personell knapp besetzt. Lind ist nun der erklärte Titelfavorit", sagt Landskron-Trainer Suvad Rovcanin. Nachsatz: Eine kleine Chance gebe es aber noch.

Das Derby

Damit diese Chancen intakt bleiben, müssen die Landskroner am Samstag im Stadtderby gegen die Admira gewinnen. „Admira ist ein Team, das normalerweise nicht auf einem Abstiegsplatz stehen sollte. Mit Daniel Brandauer haben sie zudem einen Stürmer, der Spiele entscheiden kann“, warnt Rovcanin seine Elf vor Leichtsinn.

Erfreulich für den Gastgebertrainer ist die Rückkehr der Gesperrten Christoph Erlacher und Benjamin Katholnig in die Startformation. Für Admira-Obmann Wolfgang Baerntatz ist seine Elf krasser Außenseiter: „Ich würde mich aber über jeden Punkt freuen.“

Restprogramm

Zur restlichen Saison gibt sich Landskron-Trainer Rovcanin bescheiden: „Wir müssen Zähler sammeln und auf Umfaller der Konkurrenz hoffen.“ Gleich nach dem Derby stehen für Kapitän Alexander Stroj & Co mit Dellach/Gail (auswärts), Radenthein (daheim) zwei wichtige Partien auf dem Programm.

Gute Chancen

Auch Admira Villach-Obmann Baerntatz will keine Rechenspiele machen: „Für uns ist immer das nächste Match das Wichtigste". Dass seine Truppe berechtigte Hoffnungen auf den Unterliga-Verbleib habe, begründet der Obmann so: „Wir spielen noch gegen Dellach/Drau und Drautal – zwei unmittelbare Abstiegskonkurrenten. Und unsere spielerische Kurve zeigt nach oben. Es fehlt da und dort nur noch das nötige Glück für einen Punktegewinn“.
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