31.03.2016, 11:20 Uhr

Taucher für "Henri" nominiert

Landeshauptmann Josef Pühringer, Christian Hackl, Thomas Schwarzäugl und Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger (v.l.). (Foto: kunasz/evenfoto.at)

Feuerwehrstützpunkt entwickelte moderne Unterwasserkamera

WEYREGG, VÖCKLABRUCK. Das Kamerateam des Tauchstützpunktes 4 – Weyregg/Vöcklabruck wurde für den Freiwilligenpreis „Henri“ des Roten Kreuzes Oberösterreich nominiert. Für die Nominierung waren die Entwicklung und der Bau der neuen Unterwasserschleppkamera mit Sonar und ROV-Unterstützung ausschlaggebend. Dafür wurden etwa 5000 Stunden freiwillige Arbeitszeit investiert.

Entlastung für Einsatzkräfte

Ziel dieses Sytems ist, die Taucher gezielter einzusetzen und bei der zum Teil gefährlichen Unterwassersuche zu entlasten. Besonders geeignet ist diese hochmoderne Unterwasserschleppkamera für die großflächige Suche auf den heimischen Seen bis zu einer Tiefe von 200 Metern. Die Kamera wird von Bord eines Bootes per Joystick und Monitor gesteuert. Dabei können jederzeit Tiefe, Position und Bildausschnitt abgerufen und übermittelt werden. Das Signal wird zeitgleich zu einem speziell ausgestatteten Kommandoanhänger übertragen. Von da aus können Einsatzleiter oder Behördenvertreter die Suche „live“ begleiten. Für die Bergung wird dann zusätzlich ein Unterwasserroboter zum Objekt geleitet. Das System wurde 2014 im Betrieb genommen und bereits mehrmals erfolgreich bei Sucheinsätzen eingesetzt. Finanziell wurde das Projekt vom OÖ. Landesfeuerwehrverband unterstützt.
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