20.05.2016, 10:28 Uhr

Kindergarten-Betreuerinnen fordern gerechten Lohn

Monika Steiner, Norbert Brunner, Fabienne und Leon mit Mama Jasmin Polt beim Austeilen der Infoblätter für die Eltern und Malsets für die Kinder.
WAIDHOFEN. Seit Jahren kämpft die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (younion) für die Umstufung der Kinderbetreuerinnen von der Grundentlohnungsgruppe drei in die Grundentlohnungsgruppe vier.

Die Forderung besteht schon seit dem Jahr 1999, als die Ausbildungsverordnung für Kindergartenbetreuerinnen in Kraft trat und wurde im Forderungspaket 2011 nochmals bekräftigt.

Der Grund dafür, in den letzten Jahren hat sich das Aufgabenspektrum und auch die Ausbildungsanforderungen zunehmend verändert. "Leidtragende sind vor allem wieder Frauen, trifft es doch zu fast 100 % der im Kindergartenbereich tätigen Kolleginnen und das überwiegend bei Teilzeitbeschäftigung. Dabei geht es keinesfalls um übertriebene Forderungen. Im Gegenteil: In der Entlohnungsgruppe 4 erhält man bei Vollbeschäftigung nach 20 Dienstjahren um rd. 120 Euro mehr als in der Entlohnungsgruppe 3, brutto wohlgemerkt. Damit erreicht man aber noch nicht einmal den Bezug eines 18-jährigen ungelernten Kollegen in der Metallbranche. Das ist für jede Gemeinde finanzierbar und würde endlich die entsprechende Anerkennung der wichtigen Arbeiten unserer Kinderbetreuerinnen bedeuten", so Gewerkschafterin Monika Steiner.
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