15.03.2016, 12:31 Uhr

Das Apfelparadies liegt im Lavanttal

Die Schüler mit ihren Professorinnen und Rosita und Berthold Radl bei der Betriebsbesichtigung in der Obstabteilung des Lavanttaler Lagerhauses (Foto: KK)

HLW-Schüler stellen den Apfel in den Mittelpunkt eines Projektes und besuchen in dessen Rahmen apfelverarbeitende Betriebe im Lavanttal.

WOLFSBERG. Unter dem Titel "Apfelparadies Lavanttal" beschäftigen sich die Schüler der Fachschule an der HLW Wolfsberg intensiv mit dem Apfel und seiner Bedeutung für das Lavanttal. Das Projekt wird im Rahmen des neuen Unterrichtsgegenstandes Wirtschaftswerkstatt basierend auf dem Unterrichtsprinzip Cooperatives offenes Lernen (kurz COOL) durchgeführt.
Dabei organisieren die Schüler selbstständig Betriebsbesichtigungen im Lavanttal und recherchieren zu den verschiedenen Apfelsorten, ihren Inhaltsstoffen, ihrer Verwendung und Vermarktung.

Tour durchs Lavanttal


In den vergangenen Wochen besuchten sie die Obstabteilung des Lavanttaler Lagerhauses, die Mostbarkeiten im Zogglhof und die Familie Spendl in St. Paul. Alle drei Unternehmen empfingen die Schüler äußerst freundlich und nahmen sich sehr viel Zeit, um alle vorbereiteten Fragen zu beantworten. So erklärten Rosita und Berthold Radl den Schülern den Weg vom Apfel bis zum Most bzw. Apfelwein und erläuterten die verschiedenen Vermarktungsstrategien. Hans Köstinger, der Obmann der Mostbarkeiten, ging auf die Geschichte sowie die Vielzahl der Apfelprodukte und im Speziellen auf die Essigproduktion ein, und Dominikus Spendl erklärte den Schülern sehr genau die wesentlichen Aspekte der Schnapsherstellung und den Weg zum erfolgreichen Produkt.

Köstliche Kostproben


Besonders begeistert waren die Schüler der zweiten Klasse und ihre begleitenden Professoren Sylvia Joham, Franziska Rabensteiner und Judith Schöler darüber, dass bei allen drei Betriebsbesichtigungen umfangreiche Verkostungen der Apfelprodukte durchgeführt wurden.
Die abschließende Präsentation des Projektes findet Mitte April im Festsaal des Schulzentrums statt.
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