12.06.2016, 23:58 Uhr

Wolfsberger üben Krisenfall

Militärkommandant Walter Gitschthaler übergibt Bezirkshauptmann Georg Fejan das Übungszertifikat (Foto: Bundesheer/Pusca Arno)

120 Teilnehmer spielten bei der "Combined Success 2016" drei Tage lang Katastrophen nach.

WOLFSBERG. Die Übungsserie mit dem Titel "Combined Success 2016", an der vor allem der Führungssimulator der Theresianischen Militärakademie (MilAk) aus Wiener Neustadt beteiligt ist, machte in der Vorwoche drei Tage in Wolfsberg Station.

"Eine harte Probe"


Regelmäßige Krisenübungen seien das "Um und Auf", damit der nächsten Katastrophe, entschlossen und strukturiert begegnet werden könne. "Mit großer Vorfreude sahen die örtlichen Einsatzorganisationen und die Mitglieder des behördlichen Krisenstabes dieser Katastrophenschutzübung, die gemeinsam mit dem Bundesheer durchgeführt wurde, entgegen. Die schon bisher bestens bewährte Kooperation erfuhr durch diese Übung eine weitere Stärkung und Vertiefung und stellte das bisher Erlernte auf eine harte Probe", so der Einsatzleiter und Bezirkshauptmann Georg Fejan.

120 Einsatzkräfte


Die vorbereiteten Szenarien für die 120 Teilnehmer der Bezirkshauptmannschaft Wolfsberg, Fachleuten des Landes Kärnten, des Österreichischen Bundesheeres, der Polizei, des Roten Kreuzes, der Feuerwehr, der Kärnten Netz, des Verbundes, der Stadtwerke Wolfsberg und der Mondi Frantschach GmbH reichten von Hochwasser, Hangrutuschungen, einer Explosion auf einem Werksgelände bis zu Zwischenfällen bei der Wasserversorgung, Stromausfällen oder der Bewältigung von Flüchtlingsbewegungen. Auch über den Führungssimulator der MilAk realistisch eingespielte Verkehrsunfälle sowie Berge- und Suchaktionen forderten die Einsatzkräfte bei der "Combined Success 2016".

ZUR SACHE:
Die Katastrophenschutzübung mit dem Titel "Combined Success 2016" lief heuer bereits in den Bezirken Völkermarkt, St. Veit, Villach, Spittal, Hermagor, Klagenfurt und Klagenfurt-Land und zuletzt jetzt auch in Wolfsberg.
Insgesamt waren rund 120 Personen im Bezirkskrisenstab, der Übungsleitung oder am Führungssimulator drei Tage lang im Einsatz.
Das Hauptziel der Übungsserie "Combined Success 2016" ist es, die behördlichen Alarm- und Notfallpläne für die Bewältigung verschiedener Katastrophenszenarien zu überprüfen und zu trainieren. So können Problemfelder aufgezeigt und Abläufe für den möglichen Ernstfall verbessert werden.
Die Übungsteilnehmer wurden von der Übungsleitung genau beobachtet.
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