05.12.2017, 08:00 Uhr

Staffel 3: Die Vorstadtweiber wildern wieder

Die Stars aus der Vorstadt sind ein Publikumsmagnet: Maria Köstlinger, Martina Ebm und Nina Proll (v.l.).

Die ORF-Kultserie mit Proll, Ebm und Köstlinger startet am 8. Jänner

WIEN. Das lange Warten auf die neuen Folgen der "Vorstadtweiber" hat bald ein Ende. Ab 8. Jänner sind die Serienstars Maria Köstlinger, Gerti Drassl, Martina Ebm und Co. wieder jeden Montag im ORF-Hauptabendprogramm zu sehen.

Frischen Wind bringen neue Gesichter wie Kabarettist Thomas Stipsits, der den Scheidungsanwalt Rudi Bragana spielt. "Der Rudi ist eine ganz witzige Rolle. Vor allem verändert er sich ständig und sorgt immer für Überraschungen", verrät Stipsits. Bewegung ins Vorstadtleben bringt auch Moderatorin Doris Golpashin hinein, die als slowakische Putzfrau Zorica für Verwirrung in so manchem Liebesleben sorgt. Ebenfalls neu im Team ist der Kabarettist Wolfgang "Fifi" Pissecker, der als Kellner Anatol seine Muskeln spielen lässt.

"Geschichten gibt es nach wie vor genug, auch für weitere Staffeln", sagt Regisseur Harald Sicheritz, der sich die Arbeit an den zehn neuen Ausgaben mit seiner Kollegin Sabine Derflinger brüderlich geteilt hat. In den Hauptrollen setzen die Verantwortlichen auf bekannte Gesichter wie Maria Köstlinger und Martina Ebm. "Ich bin mittlerweile überall im Land bekannt. Sogar beim Skifahren werde ich trotz Helm und Skibrille erkannt und muss Selfies machen", sagt Köstlinger. "Aber das ist keine große Last für mich, im Gegenteil", so die Schauspielerin aus Döbling.

Es wird schmutzig

Immer skurriler wird auch die Rolle des korrupten Politikers Joachim Schnitzler, der von Philipp Hochmair dargestellt wird. "In der ersten Staffel war ich noch ein Saubermann. Doch in der dritten kenne ich keine Grenzen mehr", sagt Hochmair. "Es wird diesmal so richtig schmutzig", so der Wiener, der auch in Berlin einen Wohnsitz hat.

Erfolgreichste Serie

Bereits die ersten beiden Staffeln der "Vorstadtweiber" haben eingeschlagen wie eine Bombe. Die Serie von Drehbuchautor Uli Brée lockte im Durchschnitt 800.000 Zuschauer vor die Fernseher. Auch in der Online-TVthek gab es Rekordaufrufe der heimischen Produktion.

Die dritte Staffel wird nach der großen Resonanz auch wieder im deutschen Sender ARD zu sehen sein.

Alle Fotos: Markus Spitzauer
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