03.07.2017, 19:36 Uhr

Porzellangasse: Einbahnregelung wegen Großbaustelle

Am Alsergrund werden in den nächsten Monaten 800 Meter neue Wasserrohre verlegt.

Bis Ende September werden im Grätzel Rossau 800 Meter Wasserrohre getauscht. Die bz weiß, wie Sie die Großbaustelle umfahren können.

ALSERGRUND. Im 9. Bezirk gibt es bis 25. September Verkehrsbehinderungen wegen Arbeiten an den Wasserrohren. Betroffen sind die Porzellangasse, die Seegasse sowie die Glasergasse.

Einschneidendste Maßnahme ist die Einbahnregelung in der Porzellangasse, die zwischen der Glasergasse und dem Franz-Josefs-Bahnhof eingeführt wird. Bis zum 1. September wird diese Regelung gelten.

Einzige Ausnahme ist die Straßenbahnlinie D, die auch während der Arbeiten in beide Richtungen fahren wird. Allerdings wird die Haltestelle Seegasse von der Porzellangasse 43 zur Porzellangasse 37–39 vorverlegt.

Auch in der Nacht

Um die Bauzeit möglichst kurz zu halten, wird in der Porzellangasse bei der Einmündung zum Julius-Tandler-Platz auch in der Nacht gearbeitet. "Ab 22 Uhr werden aber weniger lärmintensive Arbeiten durchgeführt. Schremmen und Schneiden sind nur am Tag vorgesehen", sagt Richard Allram von der zuständigen Magistratsabteilung 31.

Die Arbeiten betreffen aber auch die Bereiche in der Seegasse 11 bis 17 sowie die gesamte Glasergasse zwischen der Rotenlöwengasse und der Porzellangasse. "Diese Arbeiten finden am Tag statt und behindern den Fließverkehr nicht. Es kann natürlich zu kleineren Wartezeiten kommen. Und der Parkstreifen ist zur Gänze gesperrt", sagt Allram.

Ende am 25. September

Wenn das Wetter mitspielt, dann sind alle Arbeiten mit 25. September beendet. "Aber die Dauer der Baustelle ist so berechnet, dass auch ein paar Schlechtwettertage berücksichtigt sind. Weiters kann es auch kleinere Überraschungen mit dem Untergrund geben", so Allram.

Im Zuge der Arbeiten werden in diesem Bereich rund 800 Meter Wasserrohre erneuert. "Diese sind rund 50 Jahre alt und müssen aufgrund ihres Alters getauscht werden. Sonst bekommen wir Zustände wie in London, wo die Wasserversorgung zusammengebrochen ist", sagt Allram.
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