Agrarpolitik Eröffnung Wintertagung 2018

Was braucht die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)?         BM Köstinger: Regionalität ist sehr wichtig! https://www.youtube.com/watch?v=Eh8E1FaeXko
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  • Was braucht die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)? BM Köstinger: Regionalität ist sehr wichtig! https://www.youtube.com/watch?v=Eh8E1FaeXko
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Wo: Austria Center Vienna, Bruno Kreisky Platz 1, 1220 Wien auf Karte anzeigen

Bei der Podiums- und Publikumsdiskussion am Vormittag fand im Austria Center Vienna reger internationaler Austausch statt:
Was braucht die neue Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)?
Es diskutierten:
v.l.n.r.
Anton Hübl, Ministerialrat im bayr. Staatsministerium Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
Elisabeth Köstinger, Bundesministerin/Nachhaltigkeit
Gertraud Grabmann, Obfrau von BIO AUSTRIA, Wien
Georg Strasser, Präsident des Österreichischen Bauernbundes, Wien
BM Köstinger betonte,dass wir den Fokus auf den regionalen Best-und nicht auf den Billigstbieter setzen. 
Der Konsument hat täglich beim Einkauf die Möglichkeit den österreichischen Landwirt zu stärken, wir müssen die Beziehung stärker ausbauen.
Nach dem spannenden Vortrag von Martin Banse "Entwicklungen auf den Weltmärkten und Auswirkungen für die Bauern" unter anderem dass 20 Prozent des Grundwassers mit Nitraten belastet seien- erörterte das Podium- und Publikum bei der Diskussion :
Wie können wir die Versorgung von morgen sicherstellen?
Am Podium
Martin Banse
Marcel Haraszti, Bereichsvorstand Österreich der REWE International AG, Wr. Neudorf
Hermann Schultes, Präsident der Landwirtschaftskammer Österreich, Wien
Elisabeth Kern, Sprecherin der land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten, Bundesschülervertretung, Wien
Stefan Lindner, Obmann der Tirol Milch eGen, Wörgl, und Obmann der Zentralen Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Rinderzüchter, Wien
Lebensmittelverschwendung von Supermärkten:
Marcel Haraszti wurde gleich von zwei Personen gefragt, wie REWE mit noch brauchbaren Lebensmitteln umgeht, doch die Frage wurde wieder auf den Kunden umgewälzt.
Es gäbe von Billa Programme, wie man verantwortungsvoll mit Essen umgeht, gemeint war aber wie REWE mit Obst und Gemüse umgeht und warum Lebensmittel nicht an soziale Einrichtungen gespendet werden.
In Frankreich gibt es schon ein Gesetz, dass Supermärkte verpflichtet Lebensmittel zu spenden und nicht in den Biomüll zu werfen.
Relativ unbekannt ist, dass der FPÖ Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm bereits im Februar 2017 auf der Basis einer Studie des österreichischen Ökologie-Instituts, des World Wide Fund For Nature (WWF) und der Initiative MUTTER ERDE einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht hat, um hier gegenzusteuern und sowohl im Sinne der sozialen Verantwortung in unserer Gesellschaft als auch in Hinblick auf Ressourcenschonung und Umweltschutz einen entscheidenden Schritt zu setzen.
Auf die Frage welche freiwilligen Massnahmen REWE gesetzt habe um Plastikverpackungen zu vermeiden meinte Haraszti: Plastiksackerl gäbe es nicht mehr, es gäbe Tests mit Papiersackerl aber schlussendlich müsse der Kunde das wollen.
Gemeint war aber, welche verpackungsfreien Angebote oder Alternativen es gäbe.
Schliesslich gibt es schon waschbare Baumwollnetze,die aber noch immer nicht von den Supermärkten angeboten werden und somit für den Grossteil der Bevölkerung unerschwinglich sind.
Denn ein Baumwolleinkaufsnetz um 10 Euro können oder wollen sich die meisten Österreicher nicht leisten, würde so ein Netz grossflächig angeboten werden und sichtbar neben offenem Obst und Gemüse hängen, könnte es um 1Euro und somit für jeden erschwinglich sein.
Somit würde ein Grossteil der sinnlosen Gemüseplastikverpackungen wegfallen, Singlehaushalte müssten nicht zwei kg Grosspackungen kaufen.

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