Berg: Eishockeyhalle für alle
- Bereits Mitte 2012 soll die Eissporthalle in Berg Wirklichkeit sein.
- Foto: www.adif.sk
- hochgeladen von Martin Reichhardt
Eishalle soll Profis Trainingsmöglichkeit und Bevölkerung Chance für Eissport bieten
Kürzlich wurde ins Gemeindeamt Berg geladen, um über das neue Mehrzweck-Eishallen-Projekt – Arbeitstitel EIS-BERG – zu informieren.
BERG/BEZIRK (mat). Die geplante Eishalle in Berg soll auf einer Eisfläche von 1.550 m2 genügend Platz bieten, um professionellen Eishockeyteams aus Österreich und der Slowakei Trainingsmöglichkeiten zu ermöglichen. Auf der Zuschauertribühne werden 200 Personen Platz finden.
In einem Restaurant mit etwa 60 Sitzplätzen will man die Gäste mit lokalen Köstlichkeiten verwöhnen.
Für jene Eissportler, die von weiter her anreisen, bietet eine dem Gebäude angschlossene Pension mit 13 Zimmern komfortable Nächtigungs-Möglichkeiten.
Ein Shop mit Eislauf-Ausrüstung und Reparatur-Service soll das Projekt EIS-BERG abrunden.
Slowakische Eishockey-Cracks sollen nach Berg ausweichen
Die Beweggründe, die Halle in Berg zu errichten, erläutert MMag. Verena Plaschko von der Immobilien-Agentur „Re-Ars“: „In Bratislava sind die Eishallen hoffnungslos überfüllt und es fehlt an Platzangebot. Somit haben wir den Blick über die Staatsgrenze gemacht und sind in Berg auf offene Ohren gestoßen. Weiters ist die Lage zwischen Bratislava und Wien optimal, um einen größtmöglichen Einzugsbereich abdecken zu können.“
„Unsere Chancen wahrnehmen“
Bergs Bürgermeister Georg Hartl sieht die Sache optimistisch: „Ein willkommenes Projekt für die Gemeinde Berg und die Region – in touristischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Außerdem werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir dürfen eben nicht immer bloß jammern, sondern müssen Chancen wie diese auch annehmen, wenn sie sich ergeben.“ Als zusätzliches Benefit sieht Hartl in der Halle die Möglichkeit für Schulsport-Veranstaltungen oder beispielsweise Eisstockschießen für die einheimische Bevölkerung.
Eröffnung 2012
Geöffnet soll die Eissporthalle elf Monate im Jahr sein. Die Investitionskosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 6,5 bis 7 Mio. Euro. Als Investor steht DI Jozef Sulek hinter dem Projekt.
In der Region sollen damit 18 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Fertigsstellung und Eröffnung der Halle ist für Ende des zweiten Quartals 2012 vorgesehen.
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