Ganz Bruck im Blues

Roland Stinauer, der jüngere der beiden Brüder, begeistert regelmäßig das Brucker Publikum.
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  • Foto: Stinauer
  • hochgeladen von Bianca Mrak

BRUCK AN DER LEITHA (bm). Der beliebte Brucker "Wienergassen Blues" wird meist in einem Atemzug mit den Brüdern Stinauer genannt. Markus Stinauer (25), alias "Mark Skillard", nahm Unterricht an der Brucker Musikschule und studiert gegenwärtig an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Bruder Roland Stinauer (22) fing bereits im zarten Alter von 10 Jahren zum Gitarre spielen an.
Bezirksblätter: "Wie seid Ihr zur Musik gekommen?"
Roland Stinauer: "Unsere Mama hat mich in ihre Gitarrenstunde mitgenommen und mich gefragt, ob ich auch spielen mag. Meine Antwort war sinngemäß: pfff, ur fad. Als ich dann aber eine E-Gitarre in einem Magazin gesehen hab, war mir klar: Das will ich spielen!"
"Wie ging es weiter?"
Roland Stinauer: "Als Jugendlicher hab ich in einigen kleineren Bandprojekten mitgewirkt. Mit den Bielik-Brüdern hab ich für ein paar Wochen die 'Schulband' gestellt. Aber das erste große Projekt war 'Niceness Deprived'. Das war eine coole Sache."
"Inwiefern?"
Roland Stinauer: "Wir absolvierten viele Auftritte, die Leute sind abgegangen wie die Raketen. Vor allem mit Kollegen Stefan Bielik habe ich Stunden damit verbracht, im Keller Songs zu schreiben oder zu proben. Er hat angeblich wegen mir zum Bass spielen begonnen, das macht ein wenig stolz."
"Wie sieht es derzeit mit Auftritten aus?"
Roland Stinauer: Ich spiele in meiner Kirche und auf christlichen Camps. In den letzten Jahren habe ich vermehrt den Blues für mich entdeckt. Ich liebe es, Blues zu spielen. Ich weiß nicht, ob es eine andere Musik gibt, in die man genauso viel Emotionen stecken kann."
Markus Stinauer: "Wir sind beide gemeinsam mit dem 'Blues und Rock und was uns so einfällt-Projekt' beschäftigt. Mit Ropland und Dorina Garuci als Frontfrau auf der Bühne zu stehen ist immer ein Erlebnis!"
Roland Stinauer: "Mit meiner Band 'Tired of Talking' ist einer meiner Lebensträume wahr geworden. In unserer Vierer-Kombo ist alles möglich. Wir holen das Beste was in uns steckt raus, das spürt auch das Publikum."
"Ihr seid beide sehr erfolgreich in dem was Ihr macht. Habt Ihr Vorbilder?"
Roland Stinauer: "Vorbilder sind für mich Menschen, mit denen ich direkt zu tun habe. Mein Gitarrelehrer Claudius Jelinek ist ein Vorbild für mich. Von dem habe ich alles gelernt, was ich heute kann, und ich lerne weiter. Natürlich auch Eric Clapton und BB King, die Altmeister ihres Genres."
"Was steht künftig an?"
Markus Stinauer: "Der nächste Auftritt ist am 24. Juli beim Griechen in Bruck geplant. Gemeinsam mit Roland, Stefan Horvath und Special Guest Daniel Tejeda werden wir Songs aus Pop, Rock, Blues und Latin zum Besten geben. Und am 1. August zur Brucker "1001 Nacht" spielen wir Open Air ab 18.30 Uhr am Hauptplatz. Das wird ein geiler Abend werden!"

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