Döbling
Neos möchten Radgaragen an frequentierten Öffi-Knotenpunkten
- Neos Döbling sehen unter anderem bei der Station Oberdöbling einen Bedarf.
- Foto: Franz/MeinBezirk
- hochgeladen von Fabian Franz
Die Döblinger Neos hätten gerne Fahrradgaragen an frequentierten Öffi-Knoten im Bezirk. Zumindest an einem Standort ist man hier auch mit dem Bezirkschef d'accord.
WIEN/DÖBLING. In der vergangenen Sitzung der Döblinger Bezirksvertretung forderten die Bezirks-Neos Fahrradgaragen an stark frequentierten Öffi-Knotenpunkten im Bezirk. Der Partei schweben hier vor allem der Bahnhof Heiligenstadt und die S45-Stationen Oberdöbling sowie Krottenbachstraße vor. Der Antrag wurde einstimmig in die Verkehrskommission verwiesen.
MeinBezirk hat sich nun erkundigt, wie genau die Pinken sich solche "Garagen" im Bezirk vorstellen und was es eigentlich kosten würde. Generell erklärt Neos-Bezirksrat Christian Prochazka, dass es sich um modulare Fahrradgaragen bzw. Quartiersboxen handeln solle, welche in der Regel für zwölf bis 24 Fahrräder konzipiert sind.
Hohe Kostenspanne
Die Kosten liegen zwischen 15.000 und 35.000 Euro pro Stück. Nach Möglichkeit hätte die Partei hier jedoch gerne eine Finanzierung durch Dritte: "Die Finanzierung könnte über Werbeträger oder Public Private Partnershop (PPP) erfolgen". Bei einer PPP handelt es sich um eine langfristige, vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen staatlichen Stellen und privaten Unternehmen.
- Christian Prochazka (Neos) möchte mehr Fahrradgaragen in Döbling.
- Foto: Neos
- hochgeladen von Fabian Franz
Ein Bedarf sei jedenfalls da, argumentiert Prochazka. Einerseits habe man mit der Radlobby gesprochen, andererseits Bürgerbefragungen durchgeführt. "Wir haben uns auch regelmäßig selbst vor Ort überzeugt, dass die Abstellplätze für Fahrräder an den Stationen meistens überfüllt sind", unterstreicht Prochazka die Forderung.
Resch zeigt sich offen
Bezirkschef Daniel Resch wiederum verweist auf eine Forderung seiner ÖVP aus dem Jahr 2024. "Der Wunsch einer größeren Fahrradgarage am Bahnhof Heiligenstadt wurde im Jahr 2024 seitens der Volkspartei Döbling an die zuständige Stadträtin formuliert", erklärt er. Damals hieß es in einer Beantwortung durch Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ), dass die Stadt Wien ein stetig wachsendes Basisangebot an "Anlegebügeln" zur Verfügung stellt.
Höherwertige Abstellplätze wie eben Garagen liegen hingegen in der Verantwortung von Bauträgern oder eben Öffi-Infrastrukturbetreibern wie ÖBB oder Wiener Linien.
Auf die Finanzierung angesprochen erklärt Resch, dass etwa beim Bahnhof Heiligenstadt die ÖBB Grundstückseigentümer sei. Diese sei also in erster Linie mit diesen zu klären. Er ergänzt jedoch, dass die klassischen Radbügel den Bezirk nichts kosten. Sinnvoll seien Radabstellanlagen laut Resch – wie bereits erwähnt – beim Bahnhof Heiligenstadt, jedoch "bei einzelnen S-Bahn-Stationen machen diese keinen Sinn, da weder Platz noch Bedarf gegeben seien", schließt der Bezirksvorsteher ab.
Das könnte dich auch interessieren:
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Hier gehts zu den aktuellen
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.