Virtual Reality Zentrum
Die Virtual Reality kommt aus der Donaustadt

Das VR-Team arbeitet am Bühnenbild der Wiener Staatsoper.
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  • Das VR-Team arbeitet am Bühnenbild der Wiener Staatsoper.
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Das Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung in der Donau-City-Straße 11 beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Forschungsprojekten: Von Kultur und Bildung bis hin zum Bundesheer können viele von der Virtual Reality profitieren.

WIEN/DONAUSTADT. Es ist noch nicht lange her, da wurden die Einsatzgebiete für das Bundesheer auf normalen Landkarten aufgezeichnet und mit einem Overhead-Projektor übertragen. Das "Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH", kurz "vr vis", kreierte mithilfe von Virtual Reality die Möglichkeit, die Einsatzgebiete und Schussfelder auf dem Computer zu sehen. In 3D können so verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Für das Bundesheer ist das eine große Erleichterung in der Vorbereitung und Schulung. 

"Wir finden an allen Stellen passende Projekte", erzählt Projektleiter Anton Fuhrmann. Das Bundesheer ist nämlich nur einer der vielen Bereiche, für welche Virtual Reality eingesetzt werden kann. In Fuhrmanns Team arbeiten überwiegend Forscherinnen, insgesamt sind es zehn Personen. Dabei konzentrieren sich ein bis drei Forscher auf ein Kleinprojekt. Die meisten Mitarbeiter kommen direkt von der TU Wien. Noch befindet sich das Team überwiegend im Homeoffice, Fuhrmann freut sich aber, bald wieder vor Ort im Zentrum mit seinen Forscherkollegen an teils internationalen Projekten zusammenarbeiten zu können. 

Projektleiter Anton Fuhrmann fixiert die VR-Brille.
  • Projektleiter Anton Fuhrmann fixiert die VR-Brille.
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Simulierte U-Bahn-Fahrt

Auch das Wiener Verkehrsmuseum profitierte von den Ideen aus dem Forschungszentrum: Kinder können hier in einer Fahrerkabine sitzen und nachempfinden, wie es sich anfühlt, eine U-Bahn zu fahren. Ohne fragile Helme oder VR-Brillen wurde ein Rundumprojekt geschaffen, das den Eindruck erweckt, man lenke die U-Bahn selbst in die Station. "Wir haben das so konzipiert, dass nichts kaputt gemacht werden kann. Bei Schulklassen ist das sehr beliebt", freut sich Fuhrmann. 

Dem Projektleiter geht es vor allem darum, Virtual Reality in den Bereichen einzusetzen, in denen es Sinn macht und die Arbeit erleichtert. Für bekannte Autofirmen wurden bereits Simulationen und Berechnungen für Brennräume in Brennmotoren durchgeführt. So kann durch Simulierungen beobachtet werden, wo der Druck zu hoch ist, der Motor zu heiß wird oder andere Probleme auftreten. Auch für Wetterprognosen im Weltall oder für den Bildungssektor kann Virtual Reality hervorragend genutzt werden. Sogar für die Wiener Staatsoper wurden bereits VR-Konzepte für das Bühnenbild geschaffen. 

Zwischen Mensch und Computer

"Man kann sich die Virtual Reality als Schnittstelle zwischen Mensch und Computer vorstellen", erklärt Fuhrmann. Während es vor 20 Jahren noch gar nicht finanzierbar war, ist jetzt die Technik um die Virtual Reality im Mainstream angekommen. Fuhrmann wünscht sich für die Zukunft, dass sich die VR in 3D noch stärker weiterentwickelt und man die Vorteile der Technik in noch mehr Bereichen nutzen kann. "Heute muss man noch sorgfältig überlegen, wofür man VR verwendet", erzählt Fuhrmann. Diesbezüglich würde sich jedoch noch vieles entwickeln.

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