Donaustadt-Chef Nevrivy
"Es braucht Bauten wie das Quartier Eibengasse"
- In der Donaustadt soll ein neuer Stadtteil entstehen – das "Stadtquartier Eibengasse".
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In der Donaustadt soll ein neuer Stadtteil entstehen – das "Stadtquartier Eibengasse". Neubauten sind im Bezirk nicht selten, die Bezirksbewohnerinnen und -bewohner stehen diesen oft kritisch gegenüber. MeinBezirk hat mit Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) über die Notwendigkeit gesprochen.
WIEN/DONAUSTADT. Keine Autos, Platz für 6.000 Bewohnerinnen sowie Bewohner und ein neuer Park: Zwischen der Erzherzog-Karl-Straße und der Langobardenstraße soll der neue Stadtteil "Stadtquartier Eibengasse" entstehen. Das Gebiet befindet sich in unmittelbarer Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln, etwa den U2-Stationen Donauspital und Aspernstraße sowie der Straßenbahnlinie 25.
"Mit der zwei Drittel Quote an gefördertem Wohnbau nimmt der künftige Stadtteil auch übergeordnet eine wichtige Rolle in der Schaffung von leistbarem Wohnraum in Wien ein", so die Stadt Wien. Die Notwendigkeit von zusätzlichem Wohnraum im Bezirk betont auch Nevrivy: "Noch immer kommen jedes Jahr rund 4.000 zusätzliche EinwohnerInnen dazu". Weiters führt er aus, dass die Bezirksfläche rund ein Viertel der Fläche Wiens ausmache, während lediglich etwa 10 Prozent der Wiener Bevölkerung in der Donaustadt leben.
Wenig Wohnraum steigert Mieten
"Bei einem solchen Zuzug muss eine verantwortungsvolle Politik dringend handeln und ein ausreichendes Wohnraumangebot für alle sicherstellen", sagt der Bezirkschef. Er verweist zudem darauf, dass mit einem knappen Wohnraumangebot auch die Mieten steigen würden und es noch teurer werden würde, als es derzeit ohnehin schon ist.
- Rund um das Projekt "Stadtquartier Eibengasse" gab es eine öffentliche Ausschreibung sowie einen städtebaulichen Wettbewerb.
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Rund um das Projekt "Stadtquartier Eibengasse" gab es eine öffentliche Ausschreibung sowie einen städtebaulichen Wettbewerb. Die Besiedlung der ersten Wohnungen soll 2029 möglich sein. Die Donaustädterinnen und Donaustädter stehen Neubauten oft kritisch gegenüber.
Nevrivy sagt aber: "Mit dem Zuzug und den Neubauten kommt auch ein Ausbau der Infrastruktur. Davon profitieren letztlich Neuzugezogene wie auch alteingesessene DonaustädterInnen". Als Beispiele nennt er den jüngsten Radwegausbau, neue Parks, Nahversorger, Apotheken oder Dienstleistungsbetriebe, die sich ansiedeln.
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