17.06.2017, 11:26 Uhr

"Safari": Wilde Töne aus dem Alsergrund

Im WUK ums Eck vom "Studio" hat so mancher Abend geendet. "Man kann in der Atmosphäre einfach unaufgeregt über die Musik und das Projekt sprechen", befinden Daniel Hämmerle (links) und Tobias Hämmerle (rechts).

Das Brüderpaar Tobias und Daniel Hämmerle schaffte es mit seinen Songs bereits ins Radio.

ALSERGRUND. Tobias und Daniel Hämmerle sind nicht nur in biologischer, sondern auch in musikalischer Hinsicht Brüder. Mit den Singles aus ihrem ersten Album läuft ihr Projekt "Safari" schon regelmäßig im Radio.

"Zu Hause waren wir immer von Musik umgeben, Fernsehen gab es quasi nicht", erzählt Tobias Hämmerle von der gemeinsamen Kindheit. Die Plattensammlung der Eltern umfasst mehrere Regale, da scheint es nicht verwunderlich, dass die beiden Söhne irgendwann auch selbst zu Instrumenten griffen. "Mit 14, 15 hatte ich kurz einen Gitarrenlehrer. Das war allerdings schnell langweilig, nach etwa drei Wochen hab ich begonnen, mit eigenen Melodien zu experimentieren", so der Endzwanziger Tobias. Später kamen auch noch fünf Jahre Gesangsunterricht dazu. Daniel, der ältere der beiden, war da etwas früher dran – schon mit elf Jahren entdeckte er die Bluesgitarre für sich.

Gemeinsam statt einsam

Das gemeinsame Liederschreiben ist eine Rückkehr zu den musikalischen Wurzeln. "Ideen, Melodien und Schnitzel kommen bei ganz alltäglichen Tätigkeiten", erzählt Tobias. Hastig wurde und wird alles gesammelt, später entstand im als Studio fungierenden Zuhause des älteren Bruders am Alsergrund das erste Album von "Safari". Herausgekommen ist dabei spritzige Indiemusik, die die Band sogar schon persönlich zu FM4 geführt hat. Sowohl "Shakalaka" als auch "Little Boy" haben es dabei in die Sendercharts geschafft.
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