Antrittsbesuch des LH
Neue Chefin des Jüdischen Museums in Eisenstadt

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit der neuen Leiterin des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, Esther Heiss, Claudia Prutscher, Vizepräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Präsidentin des Vereins „Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt“ und Thomas Steiner, Bürgermeister der Landeshauptstadt Eisenstadt | Foto: LMS
  • Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit der neuen Leiterin des Österreichischen Jüdischen Museums in Eisenstadt, Esther Heiss, Claudia Prutscher, Vizepräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Präsidentin des Vereins „Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt“ und Thomas Steiner, Bürgermeister der Landeshauptstadt Eisenstadt
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  • hochgeladen von Kathrin Santha

Das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt hat seit Beginn des Monats eine neue Leitung, die RegionalMedien berichteten.

EISENSTADT. Esther Heiss trat die Nachfolge von Johannes Reiss an, der Ende November nach 35 Jahren als Leiter des Museums in Pension gegangen ist.

Jüdische Kultur lebendig halten

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil begrüßte am Donnerstag die neue Museums-Chefin sowie Claudia Prutscher, Vizepräsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Präsidentin des Vereins „Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt“ und den Bürgermeister von Eisenstadt, Thomas Steiner, in seinem Büro im Landhaus.

„Es ist uns seitens des Landes ein großes Anliegen, die jüdische Kultur und Geschichte im Burgenland lebendig zu halten. Daher ist uns auch die Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum ein großes Anliegen. „Ich freue mich, mit Esther Heiss eine junge Expertin an unserer Seite zu haben, die sicher starke Impulse setzen und das Jüdische Museum als wertvolle Plattform der Gedenk- und Erinnerungskultur weiter entwickeln wird. Dabei wird das Land wie bisher auch die nötige Unterstützung leisten“, betonte der Landeshauptmann und wünschte der neuen Leiterin alles Gute für ihre Tätigkeit.

Auch für die Landeshauptstadt Eisenstadt habe das Österreichische Jüdische Museum große Bedeutung, unterstrich Bürgermeister Steiner:

„Es ist wichtig, dass die Geschichte des jüdischen Eisenstadt nicht nur wissenschaftlich aufgearbeitet, sondern auch lebendig gemacht wird. Die Zusammenarbeit mit Johannes Reiss hat immer hervorragend funktioniert und ich freue mich sehr, dass mit Esther Heiss eine äußerst kompetente Nachfolgerin gefunden wurde. Ich freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit.“

Das Österreichische Jüdische Museum in Eisenstadt wurde 1972 – als erstes jüdisches Museum in Österreich nach 1945 - gegründet. Es befindet sich im ehemaligen jüdischen Viertel in Eisenstadt, im „Wertheimerhaus“, das von Samson Wertheimer 1719 errichtet und aufgrund seiner Verdienste von den Fürsten Esterhazy finanziert wurde. Organisiert ist das Haus über den Trägerverein „Österreichisches Jüdisches Museum in Eisenstadt“. Im Verein sind der Bund, alle neun österreichischen Bundesländer, die Stadt Eisenstadt und die Israelitische Kultusgemeinde Wien vertreten.

Esther Heiss ist 28 Jahre alt und gebürtige Wienerin mit familiären Wurzeln im mittleren Burgenland. Sie ist studierte Judaistin und Orientalistin (Altorientalische Philologie und Orientalische Archäologie), war Tutorin am Institut für Orientalistik der Universität Wien, danach Universitätsassistentin am Institut für Judaistik und verfasste bisher mehrere einschlägige wissenschaftliche Arbeiten.

Mehr zum Thema:

Neue Führung im Österreichischen Jüdischen Museum in Eisenstadt

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