Nur ein Rauchstopp kann zu höherer Lebenserwartung führen

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ENNS (eg). 9.000 vorzeitige Todesfälle durch Rauchen werden pro Jahr allein in Österreich verzeichnet. Raucher leben im Schnitt zehn bis 15 Jahre kürzer als Nichtraucher. In Österreich bezeichnen sich etwa 26 Prozent der Bevölkerung als aktive Raucher, 27 Prozent der Jugendlichen rauchen bereits. Damit liegt Österreich seit Jahren im europäischen „Spitzenfeld“. „Rauchen ist Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenkrebs und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)", erklärt Primar Walter Purkarthofer von der Rehaklinik Enns.

"Im Zigarettenrauch befinden sich mehr als 90 krebserregende Stoffe – rund ein Viertel aller Krebstodesfälle sind auf die Folgen von Zigarettenkonsum zurückzuführen." Er betreut neben chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen (COPD II - IV) sowie chronischen "Asthma bronchiale"-Patienten auch an Krebs erkrankte Patienten nach einer Operation. „Es gibt mehrere Wege mit dem Rauchen aufzuhören. Wir beraten und unterstützen durch vielerlei Maßnahmen unsere Patienten. Doch sinnvoll wäre es mit einer Raucherentwöhnung schon vor einer Erkrankung der Lunge oder der Atemwege zu beginnen“, ist der Primar überzeugt.

Auch „neue Formen“ des Rauchens – die E-Zigarette oder Shisha beziehungsweise Wasserpfeife – vermitteln den Eindruck, eine „gesündere Alternative zum normalen Tabakkonsum“ zu sein, sind aber dennoch gefährlich.

Primar Dr. Walter Purkarthofer von der Reha Klinik Enns

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