25.01.2012, 09:30 Uhr

Die Musikschulen boomen im Bezirk

Horst Baumgartner spricht im WOCHE-Interview über Pläne der Musikschule.

Von PETER KOWAL

Der Landesobmann des Kärntner Blasmusikverbandes, Horst Baumgartner, ist seit zehn Jahren Direktor der Bezirksmusikschule Feldkirchen. Er spricht im WOCHE-Interview über die Ziele der Schule und sein privates Leben.

WOCHE: Die Musikschule im Amthof in Feldkirchen platzt aus allen Nähten. Was sind die Gründe dafür?
BAUMGARTNER: Trotz geburtenschwacher Jahrgänge ist der Zulauf zu den Musikschulen ungebrochen. Die Wertschätzung ist gestiegen.

Was sind die Gründe für den Boom?
Beide Elternteile sind zumeist berufstätig und wollen deshalb ihre Kinder in der Freizeit gut beschäftigt wissen.

Das klingt nach Abschieben.
Nein, es ist nur eine wertvolle Ausbildung. Denn es wurde wissenschaftlich nachgewiesen, dass musizierende Kinder bessere Schüler sind. Sind sind besonders in Mathematik und im räumlichen Denken besser. Sie lernen auch leichter.

Bürgermeister Robert Strießnig hat eine Übersiedelung der Musikschule vom Amthof in die ehemalige Hauptschule 3 in Aussicht gestellt. Was sagen Sie dazu?
Das wäre für uns ein großer Vorteil, da durch den Anstieg der Angebote in der Musikschule und in der Änderung der Methodik die räumlichen Strukturen im Amthof nicht mehr ausreichen. In der HS 2 wären die Wege für die Schüler auch kürzer und man könnte besser mit den Pflichtschulen kooperieren und gemeinsame Projekte gestalten.

Wann sollte der Umzug vollzogen werden?
Der Umbau der HS3 muss erst mal beschlossen werden. Dann folgen die Planung und der Umbau. Ideal wäre das Jahr 2013, denn da feiert die Bezirksmusikschule ihr 40-jähriges Bestehen.

Musik liegt bei Ihnen in der Familie. Wer spielt was?
Ich selbst spiele Klarinette und bin seit 30 Jahren bei der Stadtkapelle Feldkirchen dabei, die ich auch über 15 Jahre als Obmann führte. Meine Frau Ulrike ist in der Carinthischen Musikakademie in Ossiach beschäftigt.

Gibt es in der Familie Baumgartner Hausmusik?
Nein, obwohl meine beiden Töchter Antonia (19) und Magdalena (17) beide Querflöte spielen.

Was machen Sie in der Freizeit?
Die wenige Freizeit verwende ich für die Arbeit als Landesobmann des Kärntner Blasmusikverbandes. Wenn dann noch etwas Zeit bleibt, gönne ich mir etwas Wellness.
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