Thomas Hofmann
Alles über Transdanubien auf Papier gedruckt
- Thomas Hofmann hat sein neues Buch "Es geschah in Transdanubien" veröffentlicht.
- Foto: Thomas Klinger
- hochgeladen von Sophie Ruzicka
Der Penzinger Autor Thomas Hofmann widmet sich in seinem neuen Buch Transdanubien.
PENZING/FLORIDSDORF/DONAUSTADT. Thomas Hofmann ist Autor und lebt in Penzing. Trotz seines Wohnorts hat er sich in seinem neuen Buch "Es geschah in Transdanubien" auf 124 Seiten mit Floridsdorf und der Donaustadt auseinandergesetzt.
Begonnen hat die Reihe mit dem Waldviertel. "Jedes Jahr ist ein Buch herausgekommen. Jetzt sind der Verlag Edition Winkler-Hermaden und ich in Transdanubien gelandet", verrät Hofmann. Er selbst kennt die Gegend, seitdem er vier Jahre alt war. "Früher sind wir oft über die Brünner Straße raus zu meinen Großeltern ins Weinviertel gefahren", erinnert er sich und ergänzt: "Transdanubien ist eine naturharmonische Gegend und eine Marke. Denn die Leute fühlen sich als Transdanubier."
Zurück ins 19. Jahrhundert
Thomas Hofmann nimmt alte Zeitungsartikel als Grundlage für seine Recherche. Bebildert wird das Ganze mit historischen Motiven und Ansichtskarten. Dazu nutzt der Autor das Bildarchiv der Nationalbibliothek oder greift auf die Bezirksmuseen zurück. In seinem Transdanubien-Buch widmet er sich der Zeit vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Besatzungszeit nach 1945.
In dem Buch begegnet man auch bekannten Persönlichkeiten wie Kaiser Franz Joseph I., der im Juni 1905 für die Grundsteinlegung der Leopoldskirche zum ersten Mal nach 43 Jahren wieder nach Floridsdorf kam. Neben politischen Ereignissen wird auch der Alltag bis hin zu Diebstahl, Mord und Totschlag näher beleuchtet.
- Ein Gruß aus dem Gänsehäufel aus dem Jahr 1911.
- Foto: Archiv Hofmann
- hochgeladen von Sophie Ruzicka
Lobau bis Gänsehäufel
Das Lobau-Kapitel ist übrigens das Lieblingskapitel des Autors. "Denn die Lobau kenne ich selbst und finde ich spannend. Und dass die alten Monarchen die Hirsche bei der Jagd nur gestreift haben, finde ich zum Schmunzeln", verrät Hofmann. Der Kaiser hat sich hier oft mit Adeligen zur Hirschjagd getroffen. Dabei war er offensichtlich nicht sonderlich erfolgreich. Wer über Transdanubien schreibt, darf das Gänsehäufel nicht auslassen. "Das Gänsehäufel zeigt in gewisser Weise Kontinuität: Gebadet hat man damals wie heute", meint der Autor.
Früher durften Männer nur mit ihrer Ehefrau oder ihrer Familie ins gemischte Familienbad. Der Herren- und der Damenbereich waren strikt getrennt. In Aspern geht Hofmann auf den ehemaligen Flugplatz ein, wo einst Flugzeuge und Luftschiffe gelandet sind. "Heute ist es ein innovatives Stadtentwicklungsgebiet. Das zeigt einmal mehr die Veränderungen in Transdanubien." Erwähnt wird auch der Bisamberg. Der dortige Mittelwellensender wurde am 28. Mai 1933 eröffnet. Er sendete bis zum 13. April 1945, als ihn abziehende SS-Truppen sprengten. In dem Buch gibt es viel Interessantes über Transdanubien zu entdecken.
- "Wo einst Flugzeuge und Luftschiffe landeten ist heute ein innovatives Stadtentwicklungsgebiet, das zeigt einmal mehr die Veränderungen in Transdanubien", sagt Thomas Hofmann.
- Foto: Archiv Hofmann
- hochgeladen von Sophie Ruzicka
Ein Jahr, zwei Bücher
Thomas Hofmann hat heuer nicht nur "Es geschah in Transdanubien" publiziert, für das er drei Monate Arbeitszeit hinein gesteckt hat. Etwas aufwändiger war das Buch "Abenteuer Wissenschaft - Forschungsreisenden zwischen Alpen, Orient und Polarmeer". Das Buch wurde für die Shortlist zum "Wissenschaftsbuch des Jahres 2021" nominiert. Bis 11. Jänner kann unter www.wissenschaftsbuch.at abgestimmt werden.
Zur Sache
Weitere Werke von Thomas Hofmann finden Sie unter www.thomashofmann.at Das Buch "Es geschah in Transdanubien" gibt es um 21,90 Euro beim Verlag unter www.edition-wh.at zu kaufen.
Link einfügen
Video einbetten
Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.
Karte einbetten
Social-Media Link einfügen
Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.
Code einbetten
Beitrag oder Bildergalerie einbetten
Foto des Tages einbetten
Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten
Du möchtest selbst beitragen?
Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.
Hier gehts zu den aktuellen
Du möchtest kommentieren?
Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.