29A & 29B
Anrainer beschweren sich über Öffi-Änderungen in Floridsdorf
- Die Buslinien 29A und 29B wurden kürzlich geändert. Einige Anwohnende fühlen sich jetzt schlechter angebunden. (Symbolfoto)
- Foto: Wiener Linien/Breneis
- hochgeladen von Luise Schmid
Die Buslinien 29A und 29B wurden kürzlich geändert. Einige Anwohnende fühlen sich jetzt schlechter angebunden.
WIEN/FLORIDSDORF. Der September brachte Aufstockungen und Neuerungen bei den Bussen. Während die Änderung und Zusammenführung der Linien 29A und 29B von den einen gefeiert wurde, hagelte es von anderen Kritik.
Vor allem Anwohnende der Moritz-Dreger-Gasse fühlen sich von der geänderten Linienführung benachteiligt. Früher fuhr der 29A die Haltestelle "Moritz-Dreger-Gasse" direkt in der genannten Gasse an. Jetzt hält nur der 29B bei der Haltestelle, welche in die Schererstraße verlegt wurde. Das bedeutet für viele Anrainerinnen und Anrainer einen verlängerten Weg und somit eine schlechtere Anbindung. "Es wohnen sehr viele ältere Personen hier. Es ist eine Zumutung – für viele sogar unmöglich – die Station in der Dopschstraße oder Schererstraße zu erreichen", sagt Sonja Mösslinger gegenüber MeinBezirk.
Kleine Änderung – große Wirkung
Auch Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) haben die Beschwerden über den 29B erreicht und er kann auch verstehen, dass die Situation nicht ideal ist. "Zwar ist allen Menschen recht getan, eine Kunst, die niemand kann. Aber hier ist mit einer kleinen Änderung der Streckenführung, die sich leicht umsetzen ließe, schon viel zu erreichen", sagt der Bezirkschef. Er hat bereits Gespräche mit den Wiener Linien aufgenommen, um die Situation zu verbessern.
- Der Bezirksvorsteher hat bereits Gespräche mit den Wiener Linien aufgenommen, um die Situation zu verbessern.
- Foto: Grafik: Lisa Scherzer
- hochgeladen von Luise Schmid
Die Moritz-Dreger-Gasse ist aber nicht das einzige Problem. Martina Waldhäusl ist ebenfalls unzufrieden: "Es wurde immer nur von einer Erleichterung der Erreichbarkeit der neuen Wohnung am Kaisergrund gesprochen – es hätte gereicht, die alte Buslinie 28A ständig fahren zu lassen".
Fußmarsch notwendig
Die Floridsdorferin beklagt, dass einige Haltestellen gestrichen und an den Rand verlegt worden seien. Viele Leute müssten sich auf einen Fußmarsch zu den Haltestellen begeben. Vor allem die Verlegung der Haltestelle "Julius-Ficker-Straße" von der Kürschnergasse in die Julius-Ficker-Straße sei unpraktisch. In der Kürschnergasse befindet sich nämlich das Ärztezentrum Leopoldau, das jetzt nur durch einen längeren Fußweg erreichbar ist. "Meine Mutter wird jetzt nur noch mit dem Auto zum Arzt gebracht, denn die Fitness im Alter ist nicht mehr so gut", erklärt Waldhäusl.
- Auch Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) haben die Beschwerden über den 29B erreicht und er kann auch verstehen, dass die Situation nicht ideal ist.
- Foto: KOM/Votava
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Von den Wiener Linien heißt es auf MeinBezirk-Anfrage, dass sie bei Bedarf Anpassungen durchführen. Aber: "Bei der Planung unseres Netzes können wir uns nicht nur auf einzelne Straßenzüge konzentrieren, sondern müssen ein effizientes Öffinetz schaffen, das die Bedürfnisse von so vielen Fahrgästen wie möglich abdeckt". Weiteres will man im November bei einem Termin mit dem Bezirk besprechen.
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