FPÖ-Plan: Autokino Groß-Enzersdorf wird zum Pendler-Parkplatz

Präsentieren das Park&Ride-Projekt: Bezirksparteichef Herbert Steindl und der Groß-Enzersdorfer Alexander Kassowitz.
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GROSS-ENZERSDORF. Ein Drittel weniger Fahrzeuge auf der Eßlinger Haupstraße und in 45 Minuten von Groß-Enzersdorf am Wiener Stephansplatz: Die FPÖ stellt einen ambitionierten Plan für Pendler aus dem Stadtl vor.
Das ehemalige Autokino Groß-Enzersdorf könnte zum Parkplatz für 800 Fahrzeuge werden, der jetzige Betreiber (derzeit wird jeden Sonntag ein Flohmarkt am Gelände veranstaltet, das Autokino ist nicht in Betrieb), die DLS Wertkartenvertriebs GmbH, hat bereits Interesse signalisiert.
Ein Shuttlebus, der abseits von Staus und Wohngebieten die U 2-Station Aspern Nord  binnen zwölf Minuten anfahren könnte, soll instaliert werden, der Plan des Groß-Enzersdorfer FPÖ-Vorstandsmitglieds Alexander Kassowitz sieht ein Zehn-Minutn-Intervall in den Stoßzeiten vor. "Dazwischen könnte die bestehende Buslinie 88 A die wenigen hundert Meter bis zum Parkplatz verlängert werden", ergänzt er.
Bis zum Herbst 2018 soll die Elektrifizierung der Bahnlinie S 80 bis Aspern Nord abgeschlossen sein, am Ausbau der Marchegger Ostbahn wird derzeit gearbeitet, Aspern Nord wird damit zum Verkehrsknotenpunkt. "Leider hat die Stadt Wien keine Parkmöglichkeit für Individualverkehr und kein Park&Ride entlang der neuen U-Bahn-Stationen vorgesehen", kritisiert Kassowitz.

Förderungen durch die Länder

Die Shuttelbus-Kosten betragen laut Angebot eines Busunternehmens 1230 Euro pro Fahrtag, damit werden die Fahrtkosten mit zwei Euro und die Parkplatzgebühr ebenfalls mit 2 Euro pro Tag berechnet. Kassowitz: "Um den Kostendruck für die Pendler zu senken, setzen wir auf Förderungen durch die Länder, immerhin entstehen den Körperschaften bei diesem Projekt keine Baukosten." Die FPÖ-Politiker gehen davon aus, dass das Projekt schon 2018 realisiert werden könnte.

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