Leopoldsdorf: Fundstück im jüdischen Museum ausgestellt

Im jüdischen Museum Wien: Horst Rupprecht, Direktorin Danielle Spera und Alfred Reiser.
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LEOPOLDSDORF. Ein bemerkenswerter Fund gelang Alfred Reiser vom Heimatmuseum Leopoldsdorf mittels Metalldetektor: Er entdeckte eine Bleiplombe mit hebräischer Inschrift, worauf das Museumsteam mit dem jüdischen Museum Wien Kontakt aufnahm. Tatsächlich stellten die Experten fest, dass es sich um ein sehr seltenes Fundstück handelt.
Derzeit ist die einzige bekannte aus dieser Zeit stammende Lebensmittelplombe - sie diente zum Markieren von koscher geschlachtetem Fleisch - als Leihgabe des Heimatmuseums Leopoldsdorf im jüdischen Museum Wien ausgestellt und im gleichnamigen Buch „Kosher for“ publiziert. Die hebräische Inschrift verweist auf die sogenannte Schiffschule, eine Synagoge im zweiten Bezirk in Wien, in der Großen Schiffgasse 8 und 10, die im zweiten Drittel des 19. Jahrhundert gegründet und 1938 zerstört wurde.
Vertreter des Leopoldsdorfer Heimatmuseums wurden im Oktober von der Direktorin des jüdisches Museums, Danielle Spera, zu den Eröffnungsfeierlichkeiten der Sonderausstellung „Kosher for“, Essen und Tradition im Judentum eingeladen.

Führungen in Leopoldsdorf nach tel. Vereinbarung:
Horst Rupprecht: 0664/493 46 47
Alfred Reiser: 0680/441 04 86
Eintritt: freie Spende

Im jüdischen Museum Wien: Horst Rupprecht, Direktorin Danielle Spera und Alfred Reiser.
Die Lebensmittelplombe für koscheres Fleisch ist derzeit in Wien zu sehen.

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