Kurioses Hobby
Zeitreise mit historischen Aufzügen im Marchfeld

Aufzugfanatiker und Retter dieser alten Kabinen, Christian Tauss.
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  • Aufzugfanatiker und Retter dieser alten Kabinen, Christian Tauss.
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Wenn ein Aufzug aus dem frühen 20. Jahrhundert nicht mehr dem Zeitgeist von heute entspricht, ist das Team der Aufzugretter sofort zur Stelle.

ORTH/DONAU (rc).  In einen alten, aus dem vorigen Jahrhundert stammenden Aufzug steigen und fest stellen, dass man den auch haben möchte ist schon ungewöhnlich genug. Eine Sammlung von Fahrstühlen anlegen, kann nur einem Freigeist wie Christian Tauss einfallen. Als 2009 hinter ihm die Türe eines alten Aufzuges ins Schloss gefallen ist, hat es bei dem Wiener „klick“ gemacht. Das Interesse war geweckt und ein ebenfalls idealistischer Zeitgenosse, der noch Platz in seiner Lagerhalle in Orth an der Donau hatte, bot Unterschlupf für das "Wiener Aufzug Museum", das mittlerweile siebzehn Transportkabinen aus Wiener Bürgerhäusern des frühen 20. Jahrhunderts, beherbergt.

Sammelleidenschaft

Das mittlerweile auf sechs Personen, aus nahezu jeder Berufssparte angewachsene Team rund um Tauss, ist zu einem Spezialtrupp avanciert. Wir spüren diese Objekte auf, kümmern uns um Abbau, Transport und den originalgetreuen Wiederaufbau dieser Antiquitäten, im Marchfeld.
Ein zeitintensives Hobby, denn nebenbei werden diese "Kleinode" nebst Aufzugwinden, Stahlseilen, Scherengitter und dazugehörigen Sitzbänken, auch gewartet, saniert und gepflegt. "Ein schmutziges und schweres, aber hochinteressantes Unterfangen, bei dem man auch immer in den Genuss von feinstem Schmierölaroma kommt ", begeistert sich der Wiener.

Aufzugscafe

"Neben meiner Vorliebe für Technik und alter Ingenieurskunst, ist in mir der Plan gereift, meine außergewöhnlichen Sammlerstücke jedermann nahe zu bringen", erzählt Christian Tauss, der den Wunsch hat, in Wien ein Aufzugscafe zu eröffnen und gegenwärtig auf der Suche nach einem geeignetem Standort ist.
"Die Vorstellung, Kaffee in Séparée ähnlichen, mit Polsterbänken ausgestatteten, alten Aufzugskabinen zu genießen und sich in einer Epoche längst vergangener Tage zu wähnen, übt bestimmt auch auf meine zukünftigen Gäste seinen Reiz aus", schwärmt der leidenschaftliche Sammler.

http://www.aufzugmuseum.at/

Autor:

Regina Courtier aus Niederösterreich

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